Klima und Wetter in Guinea

In Guinea ist das tropische Klima sehr ausgeprägt. Deshalb sind die Unterschiede zwischen den Jahreszeiten auch kaum zu bemerken. Das ganze Jahr über herrschen Temperaturen um die 30 Grad. In Guinea fällt, vor allem zur Regenzeit, sehr viel Regen. Die Niederschläge liegen bei 4.000 Millimeter im Monat. Damit zählt Guinea zu den regenreichsten Ländern der Welt. Regenzeit ist auf Guinea zwischen den Monaten Mai und November. Zu dieser Zeit kommen starke Monsunwinde über das Meer. Dies resultiert in starken Regenfällen und schweren Wirbelstürmen, die großen Schaden anrichten können. In der Regenzeit ist es allgemein sehr windig. Der Regen fällt oft wolkenbruchartig, also sehr plötzlich und heftig. Die Luftfeuchtigkeit kann in der Regenzeit auf bis zu 98 Prozent ansteigen. Eine solche Luftfeuchtigkeit können die meisten europäischen Menschen kaum aushalten, weshalb für eine Reise nach Guinea die Trockenzeit empfehlenswert ist. In den Monaten Juli und August sind die stärksten Regenfälle zu erwarten, dann fallen im Monat teilweise 1.300 Millimeter Regen. Auf dem Fouta-Djalon-Plateau sind die Temperaturen geringer als im Rest des Landes. Auch die Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter sind hier stärker ausgeprägt und die Temperatur beträgt in der Nacht teilweise nur 6 Grad Celsius.