Klima und Wetter in Sierra Leone

Durch seine Lage an der Küste zählt Sierra Leone zu den feuchtesten Regionen Westafrikas. Generell ist das Klima tropisch-feucht, nur das Binnenland ist trockener. Im Vergleich zu anderen Ländern Afrikas fallen in Sierra Leone große Mengen an Niederschlag. Das Jahr lässt sich in Regen- und Trockenzeit einteilen. Die Regenzeit beginnt Mitte Mai und dauert bis Mitte November an. Der meiste Niederschlag fällt von Juli bis September. In dieser Zeit kommt es öfters zu heftigen Gewittern. Erreicht die Regenzeit ihren Höhepunkt, regnet es fast ununterbrochen. Die Regenzeit verursacht eine sehr große Schwüle, die Luftfeuchtigkeit steigt auf bis zu 90 Prozent an. An der Küstenregion nimmt die Luftfeuchtigkeit durch den Seewind etwas ab. Mitte November beginnt die Trockenzeit, die bis Mitte April anhält. Die Anzahl an sonnigen Tagen nimmt deutlich zu und die Luftfeuchtigkeit sowie die Niederschläge gehen merkbar zurück. In ganz Sierra Leone herrscht eine hohe Temperatur, welche stets gleichmäßig hoch bleibt. Das Innenland verzeichnet deutlich höhere Temperaturen als die Küstenregion. Während der Regenzeit sind Temperaturen zwischen 28 und 30 Grad normal. In der Trockenzeit werden oft mehr als 35 Grad erreicht.