Klima und Wetter in Mali

Das westafrikanische Binnenland Mali erstreckt sich von 10 Grad bis 25 Grad nördlicher Breite. Das entspricht einer Distanz von mehr als 1.600 Kilometern von der Südgrenze bis zur nördlichsten Region in der Sahara. Malis Klima reicht damit vom wechselfeuchten Savannenklima im Süden des Landes über die Sahelzone in der Landesmitte bis zum sehr trockenen innersaharischen Wüstenklima im Norden. Das bedeutet, dass die durchschnittlichen jährlichen Niederschläge von 1.200 Millimetern in den südlichen Landesteilen auf etwa 25 Millimeter und weniger in den nördlichen Wüstenregionen Malis abnehmen. Im Süden liegen die Durchschnittstemperaturen im Sommer ab April bei 32 Grad Celsius und im Winter bei 25 Grad Celsius. Auch die Tagesmaxima und Minima weichen im Süden nicht stark voneinander ab. Das ändert sich zum Norden hin deutlich. In den Wüstenregionen nördlich der kulturell interessanten Karawanenstadt Timbuktu können die Nachttemperaturen im Winter auf 0 Grad absinken. Die Tagesmaxima liegen im Sommer in der Wüste bei 50 Grad Celsius und darüber. Temperaturdifferenzen zwischen Tagesmaximum und -minimum von über 30 Grad Celsius sind normal. Das Klima in Mali wird hauptsächlich von der innertropischen Konvergenzzone, die mit zeitlichem Abstand dem Sonnenstand folgt, und im Winter vom Harmattan, einem trockenen Nordost-Passat, bestimmt.