Schnee und Kälte kehren zurück

42-Tage-Wettertrend: Sturzflug in den Winter Mitte März

Winter 2021 ist noch noch nicht fertig mit uns

Auch wenn im März der Frühling beginnt: So ganz vom Eis ist der Winter 2021 noch nicht. Im Spannungsfeld zwischen Winter und Frühling kann natürlich immer wieder die Kälte ins Land rücken. So auch in diesem Jahr – Trotz Februar-Frühling. Es sieht danach aus, dass wir uns in ganz Deutschland um Mitte März herum warm anziehen müssen. Hier die aktuellen Vorhersagen im 42-Tage-Wettertrend.

Im Video oben: Mit wie viel eisigen Tagen müssen wir im Winter durchschnittlich rechnen?

Der 42-Tage-Wettertrend für den Norden

Der 42 Tage Trend für Hamburg: Kälteeinbruch um Mitte März herum.
Der Abwärtstrend endet in Hamburg in der zweiten Märzhälfte nach jetzigem Stand bei knapp -6 Grad.  (Stand: 24.02.2021)

Das Wetter im Norden: Sturzflug der Temperaturen mitten im März

Die jetzige Wärme ist definitiv zu warm. So geht es auch in den nächsten Tagen auf Normalniveau zurück. 6 Grad als Höchsttemperatur in Hamburg Anfang März kann als solche durchgehen. Nach einem neuerlichen Warmluft-Vorstoß um den 10. März herum gehen die Temperaturen allerdings nochmal richtig auf Sturzflug. Temperaturen am Gefrierpunkt tagsüber und -6 Grad nachts plus Niederschlag – da kann es Mitte März tatsächlich ganz schön winterlich im Norden werden. Danach sieht unsere Prognose nur noch ganz wenige Nächte mit Frost. Und Anfang April geht es dann auch wieder rauf auf 20 Grad. Der Frühling kommt.

Der 42-Tage-Wettertrend für den Westen (Mittelgebirge)

Der 42 Tage Trend für die Wetterstation Kahler Asten: Noch einige Tage Winter kommen.
Das Sauerland im Westen Deutschlands bietet noch einmal tiefen Winter im März. (Stand: 24.02.2021)

Das Wetter im Westen: Ein paar Tage Schnee ab Mitte März

Der 42-Tage-Wettertrend für den Kahlen Asten im Sauerland hat den Winter überhaupt nicht abgeschrieben. Es wird nochmal bitterkalt auf dem 842 Meter hohen Gipfel. Und da ab Mitte März tiefe Temperaturen und Niederschläge gleichzeitig auftreten, könnte das Land der 1000 Berge noch einmal richtig weiß werden. Tiefstwerte bis an die -10 Grad und Höchsttemperaturen unter bis kaum über dem Gefrierpunkt sprechen dafür, dass der Schnee auch eine Weile liegen bleibt. Bis dahin ist es aber nichts mit Schneevergnügen. Und spätestens ab Ende März setzt dann auch im Sauerland das große Tauen ein.

Der 42-Tage-Wettertrend für den Osten

42 Tage Trend für Berlin: Mitte März kommt der Winter zurück.
Schneeflocken sind auch nochmal in Berlin möglich.

Das Wetter im Osten: Dauerfrost klopft nochmals an

Trocken und abgekühlt bis mild geht es im Osten Deutschlands weiter. In Berlin rutschen die Temperaturen nach den Wärmerekorden im Februar-Frühling zunächst auf ein 6-bis-8-Grad-Niveau ab. Nach dem erneuten Kurs auf frühlingshafte 15 Grad fallen die Temperaturen wie in ganz Deutschland um Mitte März in die Winterzeit zurück. -5 Grad nachts, 2 Grad tagsüber und etwas Niederschlag. Das reicht wahrscheinlich nicht für eine schöne Winterlandschaft, aber doch für rutschige Straßen und den Einsatz von Schal und Mütze. Das Gastspiel von Väterchen Frost dauert aber auch hier nicht lang. Es geht schnell wieder Richtung Übergangszeit mit weder Frost noch Frühling. Anfang April wird’s dann richtig warm.

Der 42-Tage-Wettertrend für den Süden

42 Tage Trend für Garmisch: Der Winter kommt zurück.
Am Alpenrand ist Schnee und Kälte Mitte März natürlich nicht ungewöhnlich.

Das Wetter im Süden: Strenger Frost und Schnee im Bergland

Mitte März schaut auch im Süden noch einmal der Winter mit Kälte und Schnee vorbei. Wenn der Februar-Frühling erst einmal vorbei ist, kommt Garmisch am Alpenrand nachts kaum über 0 Grad hinaus. Tagsüber klettern die Temperaturen an den Bergen bis knapp 15 Grad. Und dann kommt die Talfahrt. Dauerfrost, Tiefstwerte bis -10 Grad und Schneefall. Der Wetterwechsel Mitte März hat es hier in sich. Der Schnee bleibt einige Tage liegen und lässt die Temperaturen nachts bei klarem Himmel schön frostig werden. Tagsüber nehmen die Temperaturen bald wieder Kurs auf die Frühlingsmarke von 15 Grad und darüber. Mit Anfang April kommen die Niederschläge auch hier dann als Regen runter.

So funktioniert unser 42 Tage-Wetter

Bevor sich die Menschen Gedanken um die Vorhersage von Wetter gemacht haben, sind ihnen schon gewisse Regelmäßigkeiten aufgefallen.Hieraus sind dann auch Bauernregeln entstanden.Das waren – wenn man so will – auch die ersten Formen der Langfrist-Wettervorhersagen. Bis heute ist in diesem Gebiet natürlich rasant viel passiert und wir sind Lichtjahre von den Ursprüngen entfernt.

Erste Wetterbeobachtungen und das Erkennen von Zusammenhängen und physikalischen Gesetzen gründeten die moderne Form der Wettervorhersage. Und die hat definitiv richtig viel zu bieten. Ein Teil der Vorhersagen zielt dabei auf Langfristprognosen ab. Ursprünglich vor allem für die Energiewirtschaft entwickelt, halten sie auch in unserer alltäglichen Wetterwelt mehr und mehr Einzug. Die experimentellen Monats- und Jahreszeiten-Vorhersagen des Amerikanischen Wetterdienstes NOAA beispielsweise. Und auch unsere 42 Tage-Trend geht – basierend auf dem europäischen Wettermodell – in den Bereich von mehreren Wochen mit den Charts für Höchsttemperatur, Tiefsttemperatur und Niederschlag. Kombiniert mit dem Fachwissen unserer Meteorologen/-Innen und Redakteure/-Innen, um Ihnen einen Blick über die aktuellen Trends und Fakten für die kommenden sechs Wochen zu geben.

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