Der Wolfsmond kommt

Vollmond am 28. Januar: Hier gibt es Wolkenlücken

Wolfsmond heißt der erste Vollmond des Jahres.
Der erste Vollmond des Jahres wird Wolfsmond genannt. © Getty Images/iStockphoto, ortlemma

Dichte Wolkendecke

Ende des Monats ist es soweit – der erste Vollmond des Jahres leuchtet am Nachthimmel. Nordamerikanische Ureinwohner gaben ihm den Namen Wolfsmond. Dieser spendete in der verschneiten Landschaft besonders viel Licht und lud die hungrigen Wölfe zur Jagd ein. Auch in unseren Breitengraden bekam der Mond einen eindeutigen Namen. Am 28. Januar geht der Vollmond auf, doch ist die Wolkendecke recht dich. Wir zeigen, wo Sie trotzdem Chancen auf einen freien Blick haben.

Erster Vollmond im Jahr

Als erster Vollmond im neuen Jahr scheint uns der Erdtrabant am 28. Januar um 20.16 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Bereits gegen 16.39 Uhr geht der Mond auf, doch wo wird er zu sehen sein?

In der Nacht zum Freitag sind die Wolken über Deutschland recht dicht. Einzelne Auflockerungen sind in der ersten Nachthälfte aber vor allem im Südwesten drin und auch im äußersten Nordosten sind die Chancen vor allem in der ersten Nachthälfte noch gut. Beim Rest heißt es wohl eher Daumen drücken, dass sich die Wolken kurzzeitig verziehen.

Unser Wolkenfilm zeigt die Wolkenlücken.

Wölfe auf der Suche nach Nahrung

Ein Rudel Wölfe mit gefletschten Zähnen im Winter.
Das helle Mondlicht nutzen Wölfe im Winter gern für die Jagd. © MEV-Verlag, Germany, MEV

Bei den Algonkin, kanadischen Ureinwohnern Nordamerikas, wurde dieser zweite Vollmond des Winters auch Wolfsmond genannt, da in dieser Zeit die Wölfe bei der Suche nach Nahrung ihren Niederlassungen sehr nahe kamen und heulten. In einer bedeckten Schneelandschaft sieht dieser Mond besonders schön aus, da er heller zu leuchten scheint. Diesen Umstand nutzten Wölfe, um bei der besseren Sicht auf Jagd zu gehen. Mit dem Heulen kommunizieren die Wölfe miteinander.

Bei uns haben die Wölfe offenbar nicht so beeindruckend geheult, denn hier heißt der Mond Hartung oder Hartmond und bezieht sich auf die durch den Frost hartgefrorene Erde. Ein weiterer Name ist somit auch nicht verwunderlich: Eismond.

Überschüssiger Mond heißt Blauer Mond

Falls ein Jahr 13 Vollmonde hat, wird der 13. Blue Moon oder Blauer Mond genannt.
Falls ein Jahr 13 Vollmonde hat, wird der 13. Blue Moon oder Blauer Mond genannt. © Ronda Kimbrow Photography (Ronda Kimbrow Photography (Photographer) - [None]

Ein ganzes Kalenderjahr hat üblicherweise 12 Vollmonde. Jeder dieser Vollmonde hat einen Namen. Da der Mondkalender im Schnitt weniger Tage hat (29,5) als das Sonnenjahr, kommt es manchmal dazu, dass es 13 Vollmonde innerhalb eines Jahres gibt. Um die Reihenfolge der Mondnamen nicht durcheinanderzubringen, wird der 13. Vollmond Blue Moon oder Blauer Mond genannt.

Die Mondnamen in der Übersicht

  • Januar: Hartmond, Wolfsmond, Eismond
  • Februar: Hornung, Schneemond
  • März: Zuckermond, Lenzmond, Wurmmond, Sirupmond
  • April: Ostermond, Grasmond, Rosa Mond
  • Mai: Blumenmond, Wonnemond, Milchmond
  • Juni: Erdbeermond, Honigmond, Rosenmond, Brachmond
  • Juli: Heumond, Donnermond, Bockmond, Sonnenmond
  • August: Erntemond, Fruchtmond, Roter Mond
  • September: Herbstmond, Engelmond, Maismond, Jagdmond
  • Oktober: Weinmond, Blutmond, Reisemond, Sterbender Mond
  • November: Nebelmond, Bibermond, Frostmond, Trauermond
  • Dezember: Kalter Mond, Julmond, Heilmond
  • Möglicher 13. Vollmond: Blauer Mond

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