Vollmond-Bilder sind da

Im Video: Längste partielle Mondfinsternis seit 580 Jahren

Mond größtenteils verdeckt

Der Vollmond an diesem Freitag war nicht nur der sogenannte Nebelmond, sondern auch eine partielle Mondfinsternis. Der Mond erschien in einem rötlichen Farbton und wurde zu großen Teilen von der Erde verdeckt. Doch war die partielle Mondfinsternis nicht überall zu sehen.

Der Beavermoon in Nordamerika

Faszinierende Aufnahmen der Mondfinsternis aus Atlanta

Und die ersten Witze über die Mondfinsternis gibt es natürlich auch schon

Blutmond scheint in Nordamerika

Partielle Mondfinsternis über Nord- und Südamerika, sowie dem Atlantik
Die Visualisierung der NASA zeigt, wo die partielle Mondfinsternis am besten zu sehen ist. Europa liegt in dem Bereich, wo sie dann gerade nicht mehr zu sehen sein wird. © Scientific Visualization Studio der NASA

In Europa war der Vollmond erst in der Nacht zum Samstag sehen. Leider haben wir damit wir damit die partielle Mondfinsternis verpasst. Bis zu 97,4 Prozent verdeckten die Erde den Mond in Nord- und Südamerika aber am Freitag, wenn er bei uns schon untergegangen ist. Es war die längste Sonnenfinsternis seit 580 Jahren, denn sie dauerte bis zu sechs Stunden an.

Während einer Mondfinsternis färbt sich der Mond rötlich – deswegen wird er dann auch Blutmond genannt. Die Verfärbung liegt daran, dass das einzige Sonnenlicht, das den Mond erreicht, durch die Erdatmosphäre hindurch schimmert. Es wird hauptsächlich durch Staub und Wolken verursacht, die sich in der Atmosphäre aufhalten.

Bis der Vollmond auch bei uns scheint, ist es in Deutschland bereits zu hell. Eine Teilbedeckung könnte möglicherweise noch im Westen Europas zu sehen sein.

Video: So entsteht ein Blutmond

Wie es mit dem Wetter aussieht: Besserer Blick in den Alpen

Vollmond hin oder her, ist er denn durch die dichte Wolkendecke der vergangenen Tage überhaupt zu sehen? Wie es mit der Sichtbarkeit der Sternenhimmels aussieht, weiß Meteorologe Martin Pscherer: „Insgesamt sieht es nicht gut aus, denn dichte Wolken und Nebel verdecken in den meisten Regionen den Himmel. Deutlich besser stehen die Chancen in den höheren Lagen von Schwarzwald, Schwäbischer Alb und Alpen. Hier sollte der Vollmond gut zu sehen sein. Auch direkt an der Nordsee dürften die Wolkenlücken größer sein.“

Der Vollmond wird auch Nebelmond genannt

Leider können wir die Mondfinsternis in Deutschland nicht sehen.
In Deutschland ist die partielle Mondfinsternis nicht zu sehen, da zu dem Zeitpunkt die Sonne bereits zu hell scheint. © imago images / Arnulf Hettrich, via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Aufgrund des vermehrt aufkommenden Nebels im November wird der Vollmond in Deutschland auch Nebelmond genannt. In Nordamerika wird er gerne Beaver Moon (Bibermond) genannt. Das liegt daran, dass sich die Ureinwohner im November auf die Jagd nach Fellen für den Winter machten. Dazu zählte auch der Biber mit seinem warmen Fell.

  • Januar: Hartmond, Wolfsmond, Eismond
  • Februar: Hornung, Schneemond
  • März: Zuckermond, Lenzmond, Wurmmond, Sirupmond
  • April: Ostermond, Grasmond, Rosa Mond, Pink Moon
  • Mai: Blumenmond, Wonnemond, Milchmond
  • Juni: Erdbeermond, Honigmond, Rosenmond, Brachmond
  • Juli: Heumond, Donnermond, Bockmond, Sonnenmond
  • August: Erntemond, Fruchtmond, Roter Mond
  • September: Herbstmond, Engelmond, Maismond, Jagdmond
  • Oktober: Weinmond, Blutmond, Reisemond, Sterbender Mond
  • November: Nebelmond, Bibermond, Frostmond, Trauermond
  • Dezember: Kalter Mond, Julmond, Heilmond
  • Möglicher zweiter Vollmond innerhalb eines Monats: Blue Moon (Blauer Mond)

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(kfb)