Bauernregeln Februar

Wenn der Hornung warm uns macht, friert's im Mai noch oft bei Nacht.
Erklärung: Der Februar wird im Volksmund auch als Hornung bezeichnet, weil in dieser Zeit das Vieh hörnt. Der Bauer beginnt nun, sich auf das kommende Frühjahr und die damit verbundenen landwirtschaftlichen Pflichten vorzubereiten. Nach dieser Regel bringt ein milder Februar häufig Spätfröste im Frühling, die der Landwirtschaft Schaden zufügen. Statistisch konnte dieser Zusammenhang allerdings nicht nachgewiesen werden.
Scheint zu Lichtmess die Sonne klar, gibt's Spätfrost und ein fruchtbar Jahr.
Erklärung: Das Fest Mariä Lichtmess am 2. Februar bildet 40 Tage nach Weihnachten den Abschluss der weihnachtlichen Feierlichkeiten. Traditionsgemäß standen die Kerzenweihe und die Lichterprozession im Mittelpunkt des Festes. Die geweihten Kerzen sollten einen Schutz vor Krankheiten, Seuchen und Gewittern gewähren. Für die Bauern begann an Lichtmess wieder die Arbeit nach der Winterpause. Für die Bediensteten war Lichtmess als sogenannter "Schlenkeltag" ein besonderer Termin. An diesem Tag wurde nämlich oft der Dienstherr gewechselt. Die Witterung Ende Januar und Anfang Februar hat große Bedeutung für das Wetter in den kommenden Wochen. Einige Bauerregeln, die statistisch bestätigt werden konnten, kündigen bei kaltem Winterwetter auch ein kaltes Frühjahr an. Beschränkt man sich auf die Sonnenscheindauer Anfang Februar, so lässt sich immerhin in zwei von drei Fällen eine überdurchschnittliche Anzahl von Frosttagen im Februar und März nachweisen.
Scheint zu Lichtmess die Sonne heiß, gibt's noch sehr viel Schnee und Eis.
Erklärung: Das Fest Mariä Lichtmess am 2. Februar bildet 40 Tage nach Weihnachten den Abschluss der weihnachtlichen Feierlichkeiten. Traditionsgemäß standen die Kerzenweihe und die Lichterprozession im Mittelpunkt des Festes. Die geweihten Kerzen sollten einen Schutz vor Krankheiten, Seuchen und Gewittern gewähren. Für die Bauern begann an Lichtmess wieder die Arbeit nach der Winterpause. Für die Bediensteten war Lichtmess als sogenannter "Schlenkeltag" ein besonderer Termin. An diesem Tag wurde nämlich oft der Dienstherr gewechselt. Die Witterung Ende Januar und Anfang Februar hat große Bedeutung für das Wetter in den kommenden Wochen. Einige Bauerregeln, die statistisch bestätigt werden konnten, kündigen bei kaltem Winterwetter auch ein kaltes Frühjahr an. Beschränkt man sich auf die Sonnenscheindauer Anfang Februar, so lässt sich immerhin in zwei von drei Fällen eine überdurchschnittliche Anzahl von Frosttagen im Februar und März nachweisen.
Sankt Blas und Urban ohne Regen folgt ein guter Erntesegen.
Erklärung: Der 3. Februar ist der Tag des heiligen Blasius und des heiligen Urban. Der Arzt Blasius (*2. Hälfte 3. Jh./+316) wurde zum Bischof von Sebaste gewählt und erlitt im Jahre 316 das Martyrium unter Kaiser Licinius. Er gehört zu den 14 Nothelfern. Der heilige Urban gilt als Patron der Weingärtner. Er soll im 7. Jahrhundert als Glaubensbote bei Heilbronn am Neckar tätig gewesen sein und daneben auch den Weinbau gelehrt haben.
Wenn's der Hornung gnädig macht, bringt der Lenz den Frost bei Nacht.
Erklärung: Der Februar wird im Volksmund auch als Hornung bezeichnet, weil in dieser Zeit das Vieh hörnt. Der Bauer beginnt nun, sich auf das kommende Frühjahr und die damit verbundenen landwirtschaftlichen Pflichten vorzubereiten. Nach dieser Regel bringt ein milder Februar häufig Spätfröste im Frühling, die der Landwirtschaft Schaden zufügen. Statistisch konnte dieser Zusammenhang allerdings nicht nachgewiesen werden.
An Agathe Sonnenschein bringt viel Korn und Wein.
Erklärung: Am 5. Februar wird der heiligen Agathe, einer Märtyrerin des 3. Jahrhunderts, gedacht. Mit dem heutigen Tag verbunden ist der alte Brauch des "Agathenbrotes". Hierbei wurde dem Vieh geweihtes Brot gegeben, um es vor Krankheiten zu schützen. Agathe ist die Patronin der Ammen, Hirtinnen, Weber, Bergarbeiter, Glockengießer, Goldschmiede und der Hungerleidenden.
Bringt Dorothee recht viel Schnee, bringt der Sommer guten Klee.
Erklärung: Der 6. Februar ist der Tag der heiligen Dorothea von Cäsarea, einer Märtyrerin des 3./4. Jahrhunderts. Sie ist die Schutzpatronin der Gärtner und Blumenhändler.
Im Hornung Schnee und Eis macht den Sommer lang und heiß.
Erklärung: Der Februar wird im Volksmund auch als Hornung bezeichnet, weil in dieser Zeit das Vieh hörnt. Der Bauer beginnt nun, sich auf das kommende Frühjahr und die damit verbundenen landwirtschaftlichen Pflichten vorzubereiten. Der Zusammenhang zwischen kaltem Winterwetter mit Schnee und Eis und einem warmen, trockenen Sommer konnte nur für den Monat Januar nachgewiesen werden. Dazu gibt es ebenfalls ein paar Bauernregeln. Frostiges Winterwetter im Monat Februar bringt uns aber nicht unbedingt einen schönen Sommer. Hier lässt sich keinen Aussage machen. Ist der Februar dagegen nass und mild, könnte auch der Sommer ins Wasser fallen. Das gilt jedenfalls in sechs von zehn Jahren.
Regen im Februar bringt flüssig Dünger fürs Jahr.
Ist's an Apollonia feucht, der Winter sehr spät entweicht.
Erklärung: Der 9. Februar ist der Tag der Apollonia, einer Märtyrerin des 3. Jahrhunderts. Sie ist die Schutzpatronin der Zahnärzte.
Rauer Februar, schöner August.
Wenn's im Februar nicht schneit, schneit es in der Osterzeit.
Erklärung: Die Bauernregel drückt die Sorge der Bauern aus, dass die nach einem milden Februar schon sprießenden Knospen und Triebe durch Fröste im Frühjahr gefährdet sein können. Der Zusammenhang zwischen einem milden Februar und nachfolgender kalter Witterung bis zu Ostern konnte aber statistisch nicht bestätigt werden. Zusätzlich fällt das Osterfest von Jahr zu Jahr zeitlich verschoben. Dadurch ist die mögliche Temperaturspanne zu Ostern in Deutschland sehr groß: Es sind sowohl bereits sommerliche Temperaturen mit bis zu 30 Grad möglich, als auch späte Kälterückfälle mit einer Schneedecke.
Hornung hell und klar, gibt es gut's Frühjahr.
Eulalia im Sonnenschein bringt viel Apfel und Apfelwein.
Erklärung: Der 12. Februar ist der Tag der heiligen Eulalia, einer spanischen Märtyrerin unter Diokletian (284-305). Sie erlitt den Feuertod.
Sankt Eulalia Sonnenschein bringt viel Obst und guten Wein.
Erklärung: Der 12. Februar ist der Tag der heiligen Eulalia, einer spanischen Märtyrerin unter Diokletian (284-305). Sie erlitt den Feuertod.
Kalter Valentin - früher Lenzbeginn.
Erklärung: Der 14. Februar ist der Tag des heiligen Valentin. Bischof Valentin von Terni erlitt um 268 das Martyrium. Der Valentinstag gilt als der Tag der Liebenden. Als Zeichen der Liebe schenkt man sich in vielen Ländern am heutigen Tag gegenseitig Blumen, ein Brauch, der schon bis in die Antike zurückreicht. Der 14. Februar war hier der Tag der Göttin Juno. Ihr wurden als Schützerin der Ehe und Familie an diesem Tag Blumen als Opfer dargebracht.
Hat's zu Sankt Valentin gefroren, ist das Wetter lang verloren.
Erklärung: Der 14. Februar ist der Tag des heiligen Valentin. Bischof Valentin von Terni erlitt um 268 das Martyrium. Der Valentinstag gilt als der Tag der Liebenden. Als Zeichen der Liebe schenkt man sich in vielen Ländern am heutigen Tag gegenseitig Blumen, ein Brauch, der schon bis in die Antike zurückreicht. Der 14. Februar war hier der Tag der Göttin Juno. Ihr wurden als Schützerin der Ehe und Familie an diesem Tag Blumen als Opfer dargebracht.
Wenn's im Februar regnerisch ist, hilft's soviel wie guter Mist.
Ist der Hornung mäßig kalt, keine gute Ernte fallt.
Erklärung: Der Februar wird im Volksmund auch als Hornung bezeichnet, weil in dieser Zeit das Vieh hörnt. Der Bauer beginnt nun, sich auf das kommende Frühjahr und die damit verbundenen landwirtschaftlichen Pflichten vorzubereiten.
Je nasser der Februar, desto nasser wird das ganze Jahr.
Erklärung: Ein niederschlagsreicher Februar bedeutet in vielen Fällen nichts gutes für das Jahr. In 60 Prozent der Fälle folgt dann nämlich ein zu nasses Jahr. Das heißt zwar nicht, dass es nun jeden Tag regnet, aber eben öfter als üblich. Das zeigten statistische Analysen der vergangenen Jahre. Es gilt auch die Umkehrung: In sechs von zehn Jahren folgt nach einem trockenen Februar ein insgesamt zu trockenes Jahr.
Weht im Hornung oft der West, wird das Jahr nicht allerbest.
Erklärung: Der Februar wird im Volksmund auch als Hornung bezeichnet, weil in dieser Zeit das Vieh hörnt. Der Bauer beginnt nun, sich auf das kommende Frühjahr und die damit verbundenen landwirtschaftlichen Pflichten vorzubereiten. Bei Westwindwetter fällt häufig Regen und ein niederschlagsreicher Februar bedeutet in vielen Fällen nichts gutes für das Jahr. In 60 Prozent der Fälle folgt dann nämlich ein zu nasses Jahr. Das heißt zwar nicht, dass es nun jeden Tag regnet, aber eben öfter als üblich. Das zeigten statistische Analysen der vergangenen Jahre. Es gilt auch die Umkehrung: In sechs von zehn Jahren folgt nach einem trockenen Februar ein insgesamt zu trockenes Jahr.
Friert's um Simeon ganz plötzlich, bleibt der Frost nicht lang gesetzlich.
Ist der Februar trocken und kalt, kommt im Frühjahr Hitze bald.
Weißer Februar stärkt die Felder.
Nimmt sich Hornung Schnee und Eis, verdient er nächsten Mai den Preis.
Erklärung: Der Februar wird im Volksmund auch als Hornung bezeichnet, weil in dieser Zeit das Vieh hörnt. Der Bauer beginnt nun, sich auf das kommende Frühjahr und die damit verbundenen landwirtschaftlichen Pflichten vorzubereiten.
Die weiße Gans im Februar brütet Segen für das ganze Jahr.
Februar mit Sonnenschein und Vogelsang macht dem Bauern Angst und Bang.
Felix und Petrus zeigen an, was wir vierzig Tag' für Wetter ha'n.
Erklärung: Der 21. Februar ist der Tag des heiligen Petrus Damian. Er wurde 1006 in Ravenna geboren. Im Jahre 1043 wurde er Mönch und Prior von Fonte Avellana, und 1057 Kardinalbischof von Ostia. Er setzte sich sehr für Reformbewegungen innerhalb der Kirche ein. Ihm wird die Versöhnung Ravennas mit dem Papst zugeschrieben. 1072 starb er in Faenza. Das Wetter im Zeitraum zwischen dem 20. und 23. Februar hat eine große Bedeutung für die Folgewitterung. Je nach Wetterlage ist die Erhaltungsneigung aber unterschiedlich groß. Mildes Wetter bringt nur in etwas mehr als 60 Prozent der Fälle übernormale Temperaturen bis Ende März. Kaltes Winterwetter hält in zwei von drei Jahren mit nur wenigen Unterbrechungen bis etwa Ende März an. Die stärkste Aussage lässt sind in Bezug auf den Niederschlag machen: Ist es zwischen 20. und 23. Februar trocken, fällt mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit bis Ende März weniger Regen als im Durchschnitt.
Wenn's friert am Petri Stuhlfeier, friert's noch vierzehnmal heuer.
Erklärung: Der heutige Festtag Cathedra Petri - Petri Stuhlfeier wurde im 4. Jahrhundert in Rom eingeführt und erinnert an die Bischofswürde des Apostel Petrus. Das Wetter im Zeitraum zwischen dem 20. und 23. Februar hat eine große Bedeutung für die Folgewitterung. Je nach Wetterlage ist die Erhaltungsneigung aber unterschiedlich groß. Mildes Wetter bringt nur in etwas mehr als 60 Prozent der Fälle übernormale Temperaturen bis Ende März. Kaltes Winterwetter hält in zwei von drei Jahren mit nur wenigen Unterbrechungen bis etwa Ende März an. Die stärkste Aussage lässt sind in Bezug auf den Niederschlag machen: Ist es zwischen 20. und 23. Februar trocken, fällt mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit bis Ende März weniger Regen als im Durchschnitt.
Im Februar hat's der Bauer lieber, der Wolf schaut zum Fenster rein, als die Sonne.
Im Februar zuviel Sonne am Baum, lässt dem Obst keinen Raum.
Wenn neues Eis Matthias bringt, so friert's noch vierzig Tage. Wenn noch so schön die Lerche singt, die Nacht bringt neue Plage.
Erklärung: Der 24. Februar ist der Tag des Apostels Matthias und ein wichtiger Lostag im Bauernjahr. Zum einen gilt er als Vorbote des Frühlings, zum anderen soll er sogar die Zukunft voraussagen können. Der heilige Matthias (+63?) ist nach der Apostelgeschichte (1, 28) erst nach der Himmelfahrt Christi durch das Los in die Gemeinschaft der Apostel aufgenommen worden, um den Platz des Judas einzunehmen. Das Wetter im Zeitraum zwischen dem 20. und 23. Februar hat eine große Bedeutung für die Folgewitterung. Je nach Wetterlage ist die Erhaltungsneigung aber unterschiedlich groß. Mildes Wetter bringt nur in etwas mehr als 60 Prozent der Fälle übernormale Temperaturen bis Ende März. Kaltes Winterwetter hält in zwei von drei Jahren mit nur wenigen Unterbrechungen bis etwa Ende März an. Die stärkste Aussage lässt sind in Bezug auf den Niederschlag machen: Ist es zwischen 20. und 23. Februar trocken, fällt mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit bis Ende März weniger Regen als im Durchschnitt.
Ist der Februar sehr warm, friert man Ostern bis in den Darm.
Erklärung: Die Bauernregel drückt die Sorge der Bauern aus, dass die nach einem milden Februar schon sprießenden Knospen und Triebe durch Fröste im Frühjahr gefährdet sein können. Der Zusammenhang zwischen einem milden Februar und nachfolgender kalter Witterung bis zu Ostern konnte aber statistisch nicht bestätigt werden. Zusätzlich fällt das Osterfest von Jahr zu Jahr zeitlich verschoben. Dadurch ist die mögliche Temperaturspanne zu Ostern in Deutschland sehr groß: Es sind sowohl bereits sommerliche Temperaturen mit bis zu 30 Grad möglich, als auch späte Kälterückfälle mit einer Schneedecke.
Nebel im Februar bringt Regen oft im Jahr.
Heftige Winde im Februar vermelden ein fruchtbares Jahr. Wenn der Nordwind im Hornung aber nicht will, dann kommt er sicher im April.
Erklärung: Der Februar wird im Volksmund auch als Hornung bezeichnet, weil in dieser Zeit das Vieh hörnt. Der Bauer beginnt nun, sich auf das kommende Frühjahr und die damit verbundenen landwirtschaftlichen Pflichten vorzubereiten.
Besser im Hornung erfrieren, als in der Sonne spazieren.
Erklärung: Der Februar wird im Volksmund auch als Hornung bezeichnet, weil in dieser Zeit das Vieh hörnt. Der Bauer beginnt nun, sich auf das kommende Frühjahr und die damit verbundenen landwirtschaftlichen Pflichten vorzubereiten.
Sankt Roman hell und klar, bedeutet ein gutes Jahr.
Erklärung: Der 28. Februar ist der Tag des heiligen Romanus von Condat. Roman (um 400-463/464) gründete gemeinsam mit seinem Bruder Lupicius das Kloster Condat in Burgund und leitete dieses als erster Abt bis zu seinem Tod.
Regen im Februar, Schnee im Mai (März).
Erklärung: Es gibt zwar einige Bauernregeln, die nach einem milden Februar ein kaltes Frühjahr prophezeien, doch lassen sich diese Regeln statistisch nicht beweisen. Anders sieht es mit einem nassen und milden Januar aus. Hier hält die Witterung tatsächlich oft das ganze Frühjahr an.
Ist's an Lichtmess hell und rein, wird ein langer Winter sein. Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.
Erklärung: Das Fest Mariä Lichtmess am 2. Februar bildet 40 Tage nach Weihnachten den Abschluss der weihnachtlichen Feierlichkeiten. Traditionsgemäß standen die Kerzenweihe und die Lichterprozession im Mittelpunkt des Festes. Die geweihten Kerzen sollten einen Schutz vor Krankheiten, Seuchen und Gewittern gewähren. Für die Bauern begann an Lichtmess wieder die Arbeit nach der Winterpause. Für die Bediensteten war Lichtmess als sogenannter "Schlenkeltag" ein besonderer Termin. An diesem Tag wurde nämlich oft der Dienstherr gewechselt. Das Wetter zu Lichtmess (2.2.) hat große Bedeutung für die Folgewitterung und fand bei den Bauern große Beachtung. Beispielweise fällt nach einem kalten, schneereichen Monatswechsel vom Januar zum Februar auch der März noch in drei von fünf Jahren zu kalt aus. Die "Kälte" bezieht sich hier auf die Anzahl der Frostnächte.
Sonnt sich der Dachs in der Lichtmesswoche, bleibt er 4 Wochen noch im Loche.
Erklärung: Das Fest Mariä Lichtmess am 2. Februar bildet 40 Tage nach Weihnachten den Abschluss der weihnachtlichen Feierlichkeiten. Traditionsgemäß standen die Kerzenweihe und die Lichterprozession im Mittelpunkt des Festes. Die geweihten Kerzen sollten einen Schutz vor Krankheiten, Seuchen und Gewittern gewähren. Für die Bauern begann an Lichtmess wieder die Arbeit nach der Winterpause. Für die Bediensteten war Lichtmess als sogenannter "Schlenkeltag" ein besonderer Termin. An diesem Tag wurde nämlich oft der Dienstherr gewechselt. Sonniges Wetter zum Beginn des Februars heißt leider nicht, dass der Frühling nun rasch anrückt. Im Gegenteil: In zwei von drei Fällen folgen dann noch überdurchschnittlich viele Frosttage im restlichen Februar und im März. Außerdem wird an dieser Regel deutlich, dass man Bauernregeln eigentlich nicht an einem Tag "festmachen" kann. Hier wird richtigerweise von der Lichtmesswoche gesprochen.
Wenn's an Petri Stuhlfeier kalt, die Kält´ noch 40 Tage anhält.
Erklärung: Der heutige Festtag Cathedra Petri - Petri Stuhlfeier wurde im 4. Jahrhundert in Rom eingeführt und erinnert an die Bischofswürde des Apostel Petrus. Das Wetter im Zeitraum zwischen dem 20. und 23. Februar hat eine große Bedeutung für die Folgewitterung. Je nach Wetterlage ist die Erhaltungsneigung aber unterschiedlich groß. Mildes Wetter bringt nur in etwas mehr als 60 Prozent der Fälle übernormale Temperaturen bis Ende März. Kaltes Winterwetter hält in zwei von drei Jahren mit nur wenigen Unterbrechungen bis etwa Ende März an. Die stärkste Aussage lässt sind in Bezug auf den Niederschlag machen: Ist es zwischen 20. und 23. Februar trocken, fällt mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit bis Ende März weniger Regen als im Durchschnitt.
Wie's Petrus und Matthias macht, so bleibt es noch durch 40 Nacht.
Erklärung: Der 24. Februar ist der Tag des Apostels Matthias und ein wichtiger Lostag im Bauernjahr. Zum einen gilt er als Vorbote des Frühlings, zum anderen soll er sogar die Zukunft voraussagen können. Der heilige Matthias (+63?) ist nach der Apostelgeschichte (1, 28) erst nach der Himmelfahrt Christi durch das Los in die Gemeinschaft der Apostel aufgenommen worden, um den Platz des Judas einzunehmen. Das Wetter im Zeitraum zwischen dem 20. und 23. Februar hat eine große Bedeutung für die Folgewitterung. Je nach Wetterlage ist die Erhaltungsneigung aber unterschiedlich groß. Mildes Wetter bringt nur in etwas mehr als 60 Prozent der Fälle übernormale Temperaturen bis Ende März. Kaltes Winterwetter hält in zwei von drei Jahren mit nur wenigen Unterbrechungen bis etwa Ende März an. Die stärkste Aussage lässt sind in Bezug auf den Niederschlag machen: Ist es zwischen 20. und 23. Februar trocken, fällt mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit bis Ende März weniger Regen als im Durchschnitt.
Der Matthes bricht's Eis, find er keins, dann macht er eins.
Erklärung: Der 24. Februar ist der Tag des Apostels Matthias und ein wichtiger Lostag im Bauernjahr. Zum einen gilt er als Vorbote des Frühlings, zum anderen soll er sogar die Zukunft voraussagen können. Der heilige Matthias (+63?) ist nach der Apostelgeschichte (1, 28) erst nach der Himmelfahrt Christi durch das Los in die Gemeinschaft der Apostel aufgenommen worden, um den Platz des Judas einzunehmen. Mildes Wetter um den 23. Februar sollte nicht als Beginn des Frühlings gedeutet werden. Nachfolgende Kälteperioden können erneut Schnee und Eis bringen.