Bauernregeln September

Wie Sankt Ägidientag, so der ganze Monat mag.
Erklärung: Der 1. September ist der Tag des heiligen Ägidius (*um 640 in Athen/+720 in St. Gilles). Ägidius lebte als Einsiedler in der heutigen Provence, wo er von einer Hirschkuh genährt worden sein soll und deshalb als Patron der Jäger gilt. Im Jahre 680 gründete Ägidius die Benediktiner-Abtei St. Gilles, deren Leitung er bis zu seinem Tod übernahm. Zu Beginn des Septembers lässt sich, je nach Wetterlage, eine unterschiedlich starke Aussage für den restlichen Monat machen. Einem kühlen Monatswechsel folgt nach Auswertung langjähriger Aufzeichnungen in zwei von drei Jahren ein kühler Gesamtmonat. Ist der Monatswechsel zu warm, fällt der gesamte Monat in drei von fünf Jahren, also in nur noch 60 Prozent der Fälle zu warm aus. Bei Regen folgt mit 63-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein zu nasser September. Die deutlichste Aussage erlaubt ein zu trockener Monatsbeginn: Dann bleibt der Gesamtmonat sogar mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit zu trocken.
Ist Ägidi ein heller Tag, ich dir einen schönen Herbst ansag'.
Erklärung: Der 1. September ist der Tag des heiligen Ägidius (*um 640 in Athen/+720 in St. Gilles). Ägidius lebte als Einsiedler in der heutigen Provence, wo er von einer Hirschkuh genährt worden sein soll und deshalb als Patron der Jäger gilt. Im Jahre 680 gründete Ägidius die Benediktiner-Abtei St. Gilles, deren Leitung er bis zu seinem Tod übernahm. Zu Beginn des Septembers lässt sich, je nach Wetterlage, eine unterschiedlich starke Aussage für den restlichen Monat machen. Einem kühlen Monatswechsel folgt nach Auswertung langjähriger Aufzeichnungen in zwei von drei Jahren ein kühler Gesamtmonat. Ist der Monatswechsel zu warm, fällt der gesamte Monat in drei von fünf Jahren, also in nur noch 60 Prozent der Fälle zu warm aus. Bei Regen folgt mit 63-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein zu nasser September. Die deutlichste Aussage erlaubt ein zu trockener Monatsbeginn: Dann bleibt der Gesamtmonat sogar mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit zu trocken.
Gib auf Ägidius wohl acht, er sagt dir, was der Monat macht.
Erklärung: Der 1. September ist der Tag des heiligen Ägidius (*um 640 in Athen/+720 in St. Gilles). Ägidius lebte als Einsiedler in der heutigen Provence, wo er von einer Hirschkuh genährt worden sein soll und deshalb als Patron der Jäger gilt. Im Jahre 680 gründete Ägidius die Benediktiner-Abtei St. Gilles, deren Leitung er bis zu seinem Tod übernahm. Zu Beginn des Septembers lässt sich, je nach Wetterlage, eine unterschiedlich starke Aussage für den restlichen Monat machen. Einem kühlen Monatswechsel folgt nach Auswertung langjähriger Aufzeichnungen in zwei von drei Jahren ein kühler Gesamtmonat. Ist der Monatswechsel zu warm, fällt der gesamte Monat in drei von fünf Jahren, also in nur noch 60 Prozent der Fälle zu warm aus. Bei Regen folgt mit 63-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein zu nasser September. Die deutlichste Aussage erlaubt ein zu trockener Monatsbeginn: Dann bleibt der Gesamtmonat sogar mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit zu trocken.
Nach Ägidius zieh'n die Gewitter wieder heim.
Erklärung: Der 1. September ist der Tag des heiligen Ägidius (*um 640 in Athen/+720 in St. Gilles). Ägidius lebte als Einsiedler in der heutigen Provence, wo er von einer Hirschkuh genährt worden sein soll und deshalb als Patron der Jäger gilt. Im Jahre 680 gründete Ägidius die Benediktiner-Abtei St. Gilles, deren Leitung er bis zu seinem Tod übernahm. Gewitter treten in erster Linie im Sommer auf, so dass diese Regel ohne weiteres bestätigt werden kann. Vergleicht man August und September nimmt die Gewitterwahrscheinlichkeit deutlich ab. Die Sonneneinstrahlung lässt nach und Gewitter, die durch starke Erwärmung des Erdbodens ausgelöst werden, treten nicht mehr auf. Gewitter, die durch starke Labilität in der freien Atmosphäre entstehen, sind weiterhin möglich. Sogar im Winter kann es im Bereich von kalter Meeresluft zu Gewittern kommen.
September schön in den ersten Tagen, will den ganzen Herbst ansagen.
Erklärung: Je nach Wetterlage lässt sich zu Beginn des Septembers eine unterschiedlich starke Aussage für den restlichen Monat machen. Ist der Monatswechsel zu warm, fällt der gesamte Monat in drei von fünf Jahren zu warm aus. Deutlicher sieht es bei einem trockenem Monatsbeginn aus: Dann bleibt der gesamte Monat mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit zu trocken.
Im September schwitzen - im Dezember sitzen.
Wenn Septemberregen den Weinberg trifft, so ist der Wein schlimmer als Gift.
Donnert's im September noch, liegt der Schnee um Weihnacht hoch.
Erklärung: Im September treten zwar im Gegensatz zum August deutlich weniger, doch immer noch einige Gewitter auf. Ein Zusammenhang zwischen der Gewitterhäufigkeit im September und einem schneereichem Winter kann aber nicht nachgewiesen werden.
Septemberanfang mit feinem Regen kommt allzeit dem Bauer gelegen.
Wie das Wetter am Magnustag, es vier Wochen bleiben mag.
Erklärung: Der 6. September ist der Tag des heiligen Magnus (St. Mang), der im 8. Jahrhundert im Allgäu eine Klostergemeinschaft gründete. Aus dieser ging später das Benediktinerkloster St Mang hervor, in dem auch seine Grabstätte liegt.
Ist Regine warm und sonnig, bleibt das Wetter lange wonnig.
Erklärung: Der 7. September ist der Tag der heiligen Regina, einer Märtyrerin des 3. Jahrhunderts, die unter Kaiser Maximianus Herkulis auf Befehl des eigenen Vaters zum Tode verurteilt und enthauptet worden sein soll. Bei warmem und sonnigem Wetter Anfang September sieht es statistisch gesehen auch für den restlichen Monat ganz gut aus: In drei von fünf Jahren folgt bei warmem Wetter ein überdurchschnittlich warmer Gesamtmonat. Bei einem trockenem Septemberbeginn bleibt der restliche September sogar mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit zu trocken. Zum Teil hält das schöne Herbstwetter sogar bis in den Oktober hinein an.
Wie sich das Wetter an Mariä Geburt verhält, so ist's noch weitere vier Wochen bestellt.
Erklärung: Am 8. September wird die Geburt der Gottesmutter Maria gefeiert. Dieses Fest wurde im 6. Jahrhundert in der Ostkirche und im 10./11 Jahrhundert in der gesamten katholischen Kirche eingeführt. Je nach Wetterlage lässt sich zu Beginn des Septembers eine unterschiedlich starke Aussage für den restlichen Monat machen. Ist der Monatswechsel zu warm, fällt der gesamte Monat in drei von fünf Jahren zu warm aus. Deutlicher sieht es bei einem trockenem Monatsbeginn aus: Dann bleibt der gesamte Monat mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit zu trocken.
Regnet's am Sankt Gorgonstag, geht die Ernte verloren bis auf den Sack.
Erklärung: Der 9. September ist der Tag des heiligen Gorgonius, eines Märtyrers, der Anfang des 4. Jahrhunderts in Rom ums Leben kam.
Bringt Sankt Gorgon Regen, folgt ein Herbst mit bösen Wegen.
Erklärung: Der 9. September ist der Tag des heiligen Gorgonius, eines Märtyrers, der Anfang des 4. Jahrhunderts in Rom ums Leben kam.
Warmer und trockener Septembermond mit reifen Früchten reichlich belohnt.
Nach Septembergewittern wird man im Februar vor Kälte zittern.
Ist der September lind, ist der Winter ein Kind.
Erklärung: Ein milder September zieht in vielen Fällen auch einen milden Winter nach sich. In drei von vier Jahren folgt dann ein insgesamt zu warmer Winter. Vor allem der Februar wird hier mit bis zu 85-prozentiger Wahrscheinlichkeit normal oder leicht zu warm. Dezember und Januar werden in knapp zwei von drei Jahren überdurchschnittlich warm.
An Maria Namen sagt der Sommer Amen.
Erklärung: Der 12. September ist der Tag des Namensfestes der Gottesmutter Maria. Das Fest soll unter anderem an den Sieg über die Türken bei Wien am 12. September 1683 erinnern. Unmittelbar nach dem Sieg führte Papst Innozenz XI. diesen Tag als Fest für die ganze Kirche ein. Heute wird Mariä Namen nur noch in Österreich gefeiert, während er in anderen Ländern lediglich noch ein Gedenktag ist.
Wenn der September noch donnern kann, setzen die Bäume viel Blüten an.
Ist September warm und klar, hoffen wir auf ein fruchtbar Jahr.
Ist's hell am Kreuzerhöhungstag, so folgt ein strenger Winter nach.
Erklärung: Am 14. September wird das Fest der Kreuzerhöhung der exaltatio sanctae crucis (Verehrung des heiligen Kreuzes) gefeiert. Der Legende nach soll im Jahre 326 Helena, die Mutter Konstantins des Großen, das Kreuz Jesu gefunden haben. An die Legende der Kreuzfindung schließt sich die Überlieferung an, dass Kaiser Heraklios III. im Jahr 629 das von den Persern 614 gestohlene Kreuz zurückerobert und in Jerusalem öffentlich gezeigt haben soll. Das Fest der Kreuzerhöhung wurde im 7. Jahrhundert von Rom übernommen und der Tag des Festes im Jahre 629 auf den 14. September festgesetzt. Die Witterung Mitte September erlaubt einen wagen Ausblick auf den kommenden Winter. Herrscht um den 14. September sonniges Hochdruckwetter, gibt es nach Auswertung von langjährigen meteorologischen Aufzeichnungen in drei von fünf Jahren überdurchschnittlich viele Frosttage im Januar und Februar.
Sankt Ludmilla, das fromme Kind, bringt gern Regen und viel Wind .
Erklärung: Der 15. September ist der Tag der heiligen Ludmilla von Böhmen, einer Märtyrerin, die im Jahre 921 ums Leben kam.
Ludmilla will nicht artig sein, bringt viel Wind und Regen rein.
Erklärung: Der 15. September ist der Tag der heiligen Ludmilla von Böhmen, einer Märtyrerin, die im Jahre 921 ums Leben kam.
Durch Septembers heiteren Blick, schaut noch einmal der Mai zurück.
September warm und klar, verheißt ein gutes nächstes Jahr.
Auf Lambert hell und klar, folgt ein trocken Jahr.
Erklärung: Der 17. September ist der Tag des heiligen Lambert von Maastricht (*um 635/+705). Der Märtyrer Lambert war von 672 bis 675 Bischof von Maastricht. Er gilt unter anderem als Patron der Bauern. Viele Bauernregeln schauen etwa ein halbes Jahr in die Zukunft. Sie konnten mit Hilfe statistischer Untersuchungen erstaunlicherweise zumindest teilweise bestätigt werden. So folgt nach sonnigem Hochdruckwetter um den 17. September in zwei Drittel aller Fälle ein zu trockenes Frühjahr. Auch die Umkehrregel gilt: nach einem trüben St. Lambert folgt in durchschnittlich zwei von drei Jahren ein zu nasses Frühjahr.
Trocken wird das Frühjahr sein, ist Sankt Lambert klar und rein.
Erklärung: Der 17. September ist der Tag des heiligen Lambert von Maastricht (*um 635/+705). Der Märtyrer Lambert war von 672 bis 675 Bischof von Maastricht. Er gilt unter anderem als Patron der Bauern. Viele Bauernregeln schauen etwa ein halbes Jahr in die Zukunft. Sie konnten mit Hilfe statistischer Untersuchungen erstaunlicherweise zumindest teilweise bestätigt werden. So folgt nach sonnigem Hochdruckwetter um den 17. September in zwei Drittel aller Fälle ein zu trockenes Frühjahr. Auch die Umkehrregel gilt: nach einem trüben St. Lambert folgt in durchschnittlich zwei von drei Jahren ein zu nasses Frühjahr.
Septemberregen - dem Bauern Segen, dem Winzer ein Gift, wenn er ihn trifft.
Septemberregen ist für Saat und Vieh gelegen.
Septembernebel, wenn er steigend sich erhält, bringt Regen, doch klar Wetter, wenn er fällt.
Fällt im September Schnee in der Alp, kommt der Winter nicht so bald.
Matthäuswetter hell und klar, bringt guten Wein im nächsten Jahr.
Erklärung: Der 21. September ist der Tag des heiligen Matthäus (+nach 42). Matthäus - er erhielt diesen Namen, der "Gottes Geschenk" bedeutet, von Jesus - gehörte zu den zwölf Aposteln und gilt als Verfasser des gleichnamigen, ersten Evangeliums. Es gibt zahlreiche Überlieferungen über sein Leben und seinen Tod.
Wie's Matthäi treibt, es vier Wochen bleibt.
Erklärung: Der 21. September ist der Tag des heiligen Matthäus (+nach 42). Matthäus - er erhielt diesen Namen, der "Gottes Geschenk" bedeutet, von Jesus - gehörte zu den zwölf Aposteln und gilt als Verfasser des gleichnamigen, ersten Evangeliums. Es gibt zahlreiche Überlieferungen über sein Leben und seinen Tod. Die Witterung in der zweiten Septemberhälfte hat eine große Erhaltungstendenz. Sonniges Hochdruckwetter wird als Altweibersommer bezeichnet. Hat sich solch eine Wetterlage um den 21. September eingestellt, ist nach Auswertungen von meteorologischen Daten auch in den nächsten vier Wochen noch mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit überdurchschnittlich sonniges und trockenes Wetter zu erwarten. Ist am 21. September mehr als 0,1 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, ist auch die Folgewitterung eher nass. Das ergibt die Auswertung langjähriger meteorologischer Daten.
Tritt Matthäus stürmisch ein, wird's bis Ostern Winter sein.
Erklärung: Der 21. September ist der Tag des heiligen Matthäus (+nach 42). Matthäus - er erhielt diesen Namen, der "Gottes Geschenk" bedeutet, von Jesus - gehörte zu den zwölf Aposteln und gilt als Verfasser des gleichnamigen, ersten Evangeliums. Es gibt zahlreiche Überlieferungen über sein Leben und seinen Tod.
Zeigt sich klar Mauritius, viele Stürm' er bringen muss.
Erklärung: Der 22. September ist der Tag des heiligen Mauritius, eines römischen Märtyrers, der zu Beginn des 4. Jahrhunderts auf Befehl des Maximianus, des Mitregenten des Kaisers Diokletian (284-305), während der Christenverfolgung ums Leben kam.
Gewitter um Mauritius, bringt Schaden und Verdruss.
Erklärung: Der 22. September ist der Tag des heiligen Mauritius, eines römischen Märtyrers, der zu Beginn des 4. Jahrhunderts auf Befehl des Maximianus, des Mitregenten des Kaisers Diokletian (284-305), während der Christenverfolgung ums Leben kam.
Es kommen stürmische Tage, ist Mauritius-Wetter keine Plage.
Erklärung: Der 22. September ist der Tag des heiligen Mauritius, eines römischen Märtyrers, der zu Beginn des 4. Jahrhunderts auf Befehl des Maximianus, des Mitregenten des Kaisers Diokletian (284-305), während der Christenverfolgung ums Leben kam.
Klares Wetter an Mauritius, nächstes Jahr viel Wind kommen muss.
Erklärung: Der 22. September ist der Tag des heiligen Mauritius, eines römischen Märtyrers, der zu Beginn des 4. Jahrhunderts auf Befehl des Maximianus, des Mitregenten des Kaisers Diokletian (284-305), während der Christenverfolgung ums Leben kam.
Nach Septembergewittern im Winter viel Schnee- und Kältezittern.
Erklärung: Im September treten zwar im Gegensatz zum August deutlich weniger, doch immer noch einige Gewitter auf. Ein Zusammenhang zwischen der Gewitterhäufigkeit im September und einem schneereichem Winter kann aber nicht nachgewiesen werden.
Auf einen heiteren und warmen September folgt gern ein trüber und rauer Oktober.
Septemberdonner prophezeit viel an Schnee zur Weihnachtszeit.
Erklärung: Im September treten zwar im Gegensatz zum August deutlich weniger, doch immer noch einige Gewitter auf. Ein Zusammenhang zwischen der Gewitterhäufigkeit im September und einem schneereichem Winter kann aber nicht nachgewiesen werden.
Wenn's im September blitzt und kracht, gibt's eine späte Blütenpracht.
September warm - Oktober kalt.
Erklärung: Dieser Zusammenhang konnte nach Auswertung langjähriger Aufzeichnungen nicht bestätigt werden. Im Gegenteil: In etwa 62 Prozent der Fälle folgt einem kalten September auch ein kalter Oktober und einem warmem September ein warmer Oktober.
Abends der September rau, bringt er morgens vielen Tau.
Nebelt's an Sankt Kleopas, wird der ganze Winter nass.
Erklärung: Der 25. September ist der Tag des heiligen Kleopas. Nach dem Lukasevangelium (24, 18) ist Kleopas einer der beiden ersten männlichen Jünger Jesu, denen sich Jesus als der Auferstandene zu erkennen gibt.
An Septemberregen für Saat und Reben ist es dem Bauern gelegen.
Warme Nächte bringen Herrenwein, bei kalten Nächten wird er sauer sein.
Der September ist der Mai des Herbstes.
Erklärung: Mai und September werden mit ihrer milden Witterung oft als besonders angenehm empfunden. Beide Monate weisen als Übergangsmonate ähnliche Temperaturen auf. Gleichzeitig sind Mai und September die bewölkungsärmsten Monate im Jahr.
Ein Herbst, der hell und klar, ist gut für das kommende Jahr.
Wie viele Fröste vor Sankt Wenzeslaus fallen, so viele werden nach Philippi und Jacobi (1. Mai) folgen.
Erklärung: Der 28. September ist der Tag des heiligen Wenzel (*903/+929), Herzogs von Böhmen. Bereits mit 19 Jahren musste Wenzel die Regierung in Böhmen übernehmen. Er setzte sich in erster Linie für die Christianisierung seines Landes ein und wurde schon bald aufgrund seiner gerechten und frommen Gesinnung verehrt. Im Jahre 929 wurde er von seinem eigenen Bruder, der mit allen Mitteln an die Herrschaft gelangen wollte, erschlagen. Bereits kurz nach seinem Tod wurde Wenzel als Märtyrer und Nationalheiliger Böhmens verehrt und im Jahre 1729 als erster Tscheche heilig gesprochen.
Kommt Michael heiter und schön, wird es noch vier Wochen so gehen.
Erklärung: Der 29. September ist der Tag des heiligen Michael. Zusammen mit Raphael, Gabriel und Uriel ist Michael einer der vier Erzengel. Der Michaelistag ist ein wichtiger Wetter- und Lostag im Bauernjahr. Eine Hochdruckwetterlage mit Sonnenschein und angenehm warmen Temperaturen Ende September wird im Volksmund als Altweibersommer bezeichnet. Sie ist in vielen Fällen recht stabil, so dass das Wetter mehrere Wochen schön bleiben kann. Statistische Auswertungen ergaben, dass der nachfolgende Oktober in knapp zwei Drittel der Jahre (etwa 65 Prozent) zu warm ausfällt. Im Oktober kann sich allerdings im Norden Deutschlands zunehmend hochnebelartige Bewölkung halten oder die Küstengebiete werden von Fronten atlantischer Tiefdruckgebiete gestreift. Sonniges Wetter hält sich damit vorwiegend in Teilen Süddeutschlands und im Alpenraum. In den Morgenstunden hält sich oft Nebel.
Michael feucht, Winter wird leicht.
Erklärung: Der 29. September ist der Tag des heiligen Michael. Zusammen mit Raphael, Gabriel und Uriel ist Michael einer der vier Erzengel. Der Michaelistag ist ein wichtiger Wetter- und Lostag im Bauernjahr. Endet der September mit Regenwetter ist eher ein milder als ein kalter Winter zu erwarten. In knapp zwei von drei Jahren etwa (65 Prozent) fällt der Winter im Mittel zu mild aus, in drei von fünf Jahren liegt die Temperatur sogar auch in allen Einzelmonaten über dem Durchschnittswert. Damit sind tatsächlich nur recht kurze Episoden mit kaltem Winterwetter zu erwarten. Dass nach einem kalten 29. September ein harter Winter folgen soll, kann nicht nachgewiesen werden.
Von Michel (29.9.) und Hieronymus (30.9.), mach auf's Weihnachtswetter den Schluss.
Erklärung: Der 29. September ist der Tag des heiligen Michael, der 30. September der Tag des heiligen Hieronymus. Zusammen mit Raphael, Gabriel und Uriel ist Michael einer der vier Erzengel. Der Michaelistag ist ein wichtiger Wetter- und Lostag im Bauernjahr. Der heilige Hieronymus war Priester und Kirchenlehrer. Er wurde um 342 in Stridon (heutiges Kroatien) geboren und starb um 420 in Bethlehem. Hieronymus gehört zu den bedeutendsten Theologen der Geschichte. Er verfasste zahlreiche Bibelkommentare und stellte die Übersetzung der Vulgata (lateinische Übersetzung der Bibel) fertig. Außerdem hat er die erste christliche Literaturgeschichte mit dem Titel De viris illustribus - "über die berühmten/ ausgezeichneten Männer" verfasst.
Viel Nebel im September über Tal und Höh', bringt im Winter tiefen Schnee.
Ein warmer September ist des Jahres Spender.
Septemberwärme dann und wann, zeigt einen strengen Winter an.
Erklärung: Endet der September mit Regenwetter ist eher ein milder als ein kalter Winter zu erwarten. In knapp zwei von drei Jahren etwa (65 Prozent) fällt der Winter im Mittel zu mild aus, in drei von fünf Jahren liegt die Temperatur sogar auch in allen Einzelmonaten über dem Durchschnittswert. Damit sind tatsächlich nur recht kurze Episoden mit kaltem Winterwetter zu erwarten. Dass nach einem kalten 29. September ein harter Winter folgen soll, kann nicht nachgewiesen werden.
Ist Gorgon schön, bleibt's noch sechs Wochen schön.
Erklärung: Der 9. September ist der Tag des heiligen Gorgonius, eines Märtyrers, der Anfang des 4. Jahrhunderts in Rom ums Leben kam. Bei warmem und sonnigem Wetter Anfang September sieht es statistisch gesehen auch für den restlichen Monat ganz gut aus: In drei von fünf Jahren folgt bei warmem Wetter ein überdurchschnittlich warmer Gesamtmonat. Bei einem trockenem Septemberbeginn bleibt der restliche September sogar mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit zu trocken. Zum Teil hält das schöne Herbstwetter sogar bis in den Oktober hinein an.
Regnet es am Michaelistag, folgt ein milder Winter nach. Wenn aber zu Michel der Wind kalt weht, ein harter Winter zu erwarten steht.
Erklärung: Der 29. September ist der Tag des heiligen Michael. Zusammen mit Raphael, Gabriel und Uriel ist Michael einer der vier Erzengel. Der Michaelistag ist ein wichtiger Wetter- und Lostag im Bauernjahr. Endet der September mit Regenwetter ist eher ein milder als ein kalter Winter zu erwarten. In knapp zwei von drei Jahren etwa (65 Prozent) fällt der Winter im Mittel zu mild aus, in drei von fünf Jahren liegt die Temperatur sogar auch in allen Einzelmonaten über dem Durchschnittswert. Damit sind tatsächlich nur recht kurze Episoden mit kaltem Winterwetter zu erwarten. Dass nach einem kalten 29. September ein harter Winter folgen soll, kann nicht nachgewiesen werden.
Donnert's im September noch, liegt im März der Schnee noch hoch.
Erklärung: Im September treten zwar im Gegensatz zum August deutlich weniger, doch immer noch einige Gewitter auf. Ein Zusammenhang zwischen der Gewitterhäufigkeit im September und einem schneereichem Winter kann aber nicht nachgewiesen werden.