Bauernregeln Oktober

Regen an Sankt Remigius bringt für den ganzen Monat Verdruss.
Erklärung: Der erste Oktober ist der Tag des heiligen Remigius. Remigius wurde um 436 in Reims geboren und starb ebendort am 13. Januar 533 (?). Im Alter von 22 ist er Bischof von Reims geworden. Er hat sich vor allem der Christianisierung der Franken gewidmet und für die Bekehrung der Anhänger des Arianismus eingesetzt.
Wenn's im Oktober friert und schneit, bringt der Jänner milde Zeit.
Erklärung: Viele Oktoberregeln beziehen sich auf die zu erwartende Winterwitterung. Ein Oktober, deren Mitteltemperatur mindestens 1,5 Grad unter dem Durchschnitt liegt, zieht in zwei von drei Jahren einen milden Januar und sogar und in drei von vier Jahren einen milden Februar nach sich.
Oktober kalt (rauh) - Januar warm (flau)
Erklärung: Viele Oktoberregeln beziehen sich auf die zu erwartende Winterwitterung. Ein Oktober, deren Mitteltemperatur mindestens 1,5 Grad unter dem Durchschnitt liegt, zieht in zwei von drei Jahren einen milden Januar und sogar und in drei von vier Jahren einen milden Februar nach sich.
Warmer Oktober bringt fürwahr uns sehr kalten Februar.
Ist der Oktober freundlich und mild, ist der März dafür rau und wild.
Viel Nebel im Oktober - viel Schnee im Winter.
Erklärung: Ein nebelreicher Oktober begünstigt einen schneereichen Winter. Dies konnte anhand langjähriger Daten mit etwa 60-prozentiger Wahrscheinlichkeit bestätigt werden. Dabei steht die Regel in Zusammenhang mit anderen Bauernregeln, die nach einem warmen und sonnenscheinreichen Oktober einen kalten Winter versprechen. Während solcher Hochdrucklangen im Oktober gibt es morgens oft Nebelfelder.
Oktoberregen verspricht ein Jahr voller Segen.
Bringt der Oktober noch Gewitter, wird der Winter meist ein Zwitter.
Hilft der Oktober nicht mit Sonne, so hat der Winter keine Wonne.
Wie im Oktober die Regen hausen, so im Dezember die Winde sausen.
Erklärung: Statistisch lässt sich kein Zusammenhang zwischen Regentagen im Oktober und Sturmtagen im Dezember nachweisen. Da nach einem kalten Oktober aber eher ein zu milder Winter folgt, könnten sich hier milde Westwindwetterlagen eingeprägt haben.
Oktober-Sonnenschein schüttet Zucker in den Wein.
Regnet's an Sankt Dionys, wird der Winter nass - gewiss.
Erklärung: Der 9. Oktober ist der Festtag des heiligen Dionysios (*?/+nach 250) Er ist einer der Nationalheiligen Frankreichs und war im dritten Jahrhundert vermutlich der erste Bischof von Paris. Er gehört zu den vierzehn Nothelfern.
Bringt der Oktober viel Regen, ist's für die Felder ein Segen.
Im Oktober Sturm und Wind uns den frühen Winter künd't.
Oktobersonne - Winzers Wonne.
Oktoberwind - glaube es mir - verkündet harten Winter dir.
Oktobersonne kocht den Wein und füllt auch große Körbe ein.
Bringt Oktober Frost und Wind, wird der Januar gelind.
Erklärung: Der Oktober zeigt oft einen gegenteiligen Witterungscharakter wie der folgende Januar. Überwiegt im Oktober der Zustrom kalter Luft, so dass sogar schon in tiefen Lagen nasser Schnee fällt, dann folgt mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ein milder Januar. In 83 Prozent der Fälle schneit es dann im Januar zu wenig.
Ist der Oktober kalt, macht er Raupenfraß halt.
Gewitter im Oktober künden, dass du wirst nassen Winter finden.
Sankt Burkhardi Sonnenschein, schüttet Zucker in den Wein.
Erklärung: Der 14. Oktober ist der Tag des heiligen Burkhard. Der angelsächsische Benediktinermönch (*um 700/+um 750) wurde 741 zum ersten Bischof von Würzburg gewählt.
Ist Sankt Gallus nicht trocken, folgt ein Sommer mit nassen Socken.
Erklärung: Der 16. Oktober ist der Tag des heiligen Gallus. Der Einsiedler Gallus war als Missionar im Bodenseeraum tätig. Er wurde um 550 in Irland geboren und starb am 16. Oktober 640 (?) in Arbon in der Schweiz. Er ist der Gründer des späteren Benediktinerklosters Sankt Gallen in der heutigen Schweiz. Im Bauernkalender galt der Gallus-Tag als Winterbeginn. Für diese Regel lässt sich nur unter besonderen Umständen ein Nachweis führen. Betrachtet man die Jahre, an denen es am 16.10. mehr als zehn Liter Regen pro Quadratmeter gegeben hat, folgte in drei von fünf Jahren ein nasser Sommer nach.
Gießt es an St. Gallus (16.10.) wie ein Fass, wird der nächste Sommer nass.
Erklärung: Der 16. Oktober ist der Tag des heiligen Gallus. Der Einsiedler Gallus war als Missionar im Bodenseeraum tätig. Er wurde um 550 in Irland geboren und starb am 16. Oktober 640 (?) in Arbon in der Schweiz. Er ist der Gründer des späteren Benediktinerklosters Sankt Gallen in der heutigen Schweiz. Im Bauernkalender galt der Gallus-Tag als Winterbeginn. Für diese Regel lässt sich nur unter besonderen Umständen ein Nachweis führen. Betrachtet man die Jahre, an denen es am 16.10. mehr als zehn Liter Regen pro Quadratmeter gegeben hat, folgte in drei von fünf Jahren ein nasser Sommer nach.
Sankt Gallen lässt den Schnee fallen, treibt die Kuh in den Stall und den Apfel in den Sack.
Erklärung: Der 16. Oktober ist der Tag des heiligen Gallus. Der Einsiedler Gallus war als Missionar im Bodenseeraum tätig. Er wurde um 550 in Irland geboren und starb am 16. Oktober 640 (?) in Arbon in der Schweiz. Er ist der Gründer des späteren Benediktinerklosters Sankt Gallen in der heutigen Schweiz. Im Bauernkalender galt der Gallus-Tag als Winterbeginn.
Einem trockenen Gallustag (16.10) ein trockener Sommer folgen mag.
Erklärung: Trockenes Wetter am Gallustag (16.10) hat keinen Einfluss auf den nachfolgenden Sommer. Lediglich bei mehr als zehn Liter Regen pro Quadratmeter lässt sich ein Zusammenhang feststellen, aber dann wird der Sommer eher zu nass.
Oktobergewitter sagen beständig, der kommende Winter wird wetterwendig.
Bringt der Oktober schon Schnee und Eis, ist's schwerlich im Januar kalt und weiß.
Erklärung: Der Oktober zeigt oft einen gegenteiligen Witterungscharakter wie der folgende Januar. Überwiegt im Oktober der Zustrom kalter Luft, so dass sogar schon in tiefen Lagen nasser Schnee fällt, dann folgt mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ein milder Januar. In 83 Prozent der Fälle schneit es dann im Januar zu wenig.
Ist Sankt Lukas mild und warm, folgt ein Winter, dass Gott erbarm.
Erklärung: Am 18. Oktober wird des Evangelisten Lukas (*?/+um 80) gedacht. Nach altem Brauch gab man dem Vieh am Lukastag geweihte Zettelchen mit Versen aus seinem Evangelium mit in das Futter, um es vor Krankheiten, Seuchen und Unfällen zu schützen. Lukas gilt als Schutzheiliger der Ärzte und des Viehs.
Im Oktober der Nebel viel, bringt im Winter der Flocken Spiel.
Erklärung: Ein nebelreicher Oktober begünstigt einen schneereichen Winter. Dies konnte anhand langjähriger Daten mit etwa 60-prozentiger Wahrscheinlichkeit bestätigt werden. Dabei steht die Regel in Zusammenhang mit anderen Bauernregeln, die nach einem warmen und sonnenscheinreichen Oktober einen kalten Winter versprechen. Während solcher Hochdrucklangen im Oktober gibt es morgens oft Nebelfelder.
Oktoberschnee tut Pflanzen und Saaten weh.
Nichts kann mehr vor Raupen schützen, als wenn der Oktober erscheint mit Pfützen.
Ist im Oktober das Wetter hell, bringt es Wind und Wetter schnell.
Warmer Oktober bringt fürwahr stets einen kalten Januar.
Erklärung: Ein warmer Oktober allein bringt noch keinen kalten Januar. Der Zusammenhang besteht allerdings, wenn der Oktober warm und trocken ausfällt.
Lacht Ursula mit Sonnenschein, wird wenig Schnee vorm Christfest sein.
Erklärung: Der 21. Oktober ist der Tag der heiligen Ursula. Sie war die durch ihre Schönheit weit berühmte Tochter des frommen christlichen Königs Maurus (oder Nothus) von Britannien (=Bretagne). Ihr Todesdatum ist nicht sicher. Möglicherweise starb sie während der Christenverfolgung unter Diokletian (284-305) im Jahre 304 in Köln.
Wenn's im Oktober wetterleuchtet, noch mancher Regen die Äcker feuchtet.
Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein. Ist er aber nass und kühl, mild der Winter werden will.
Erklärung: Nach einem schönen Altweibersommer gibt es häufig einen kalten Winter. Ist der Oktober im Mittel mehr als 1,5 Grad zu warm und gleichzeitig zu trocken, dann ist fast immer ein kalter Januar und in zwei von drei Jahren noch ein überdurchschnittlich kalter Februar zu erwarten. Ist der Oktober dagegen mehr als 1,5 Grad zu kalt, folgt in zwei von drei Jahren ein milder Januar und in drei von vier Jahren auch ein zu milder Februar.
Wenn's Sankt Severin gefällt, bringt er mit die erste Kält'.
Erklärung: Am 23. Oktober wird des heiligen Severin gedacht, der um 400 Bischof von Köln war. Nach der Legende ist er für seine Fähigkeit, himmlischen Gesang wahrnehmen zu können, berühmt.
Oktober rau, Januar lau.
Erklärung: Viele Oktoberregeln beziehen sich auf die zu erwartende Winterwitterung. Ein Oktober, deren Mitteltemperatur mindestens 1,5 Grad unter dem Durchschnitt liegt, zieht in zwei von drei Jahren einen milden Januar und sogar und in drei von vier Jahren einen milden Februar nach sich.
Simon und Juda, die zwei, führen oft den Schnee herbei.
Erklärung: Am 28. Oktober wird der Apostel Simon Zelotes (+1. Jh.) und Judas Thaddäus (+1. Jh.) gedacht. Die Überlieferung nennt die beiden meist zusammen als Brüder des Jacobus d. J. und somit als die Söhne des Alphäus und der Maria Kleophas. Sie gehörten zu den Jüngern Jesu und erlitten beide das Martyrium durch Enthauptung. In ländlichen Gebieten gilt der heutige Tag als Winteranfang.
Zu Ende Oktober Regen bringt ein fruchtbar Jahr zuwegen.
Fällt der erste Schnee in den Schmutz, vor strengem Winter kündet er Schutz.
Erklärung: Der Oktober zeigt oft einen gegenteiligen Witterungscharakter wie der folgende Januar. Überwiegt im Oktober der Zustrom kalter Luft, so dass sogar schon in tiefen Lagen nasser Schnee fällt, dann folgt mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ein milder Januar. In 83 Prozent der Fälle schneit es dann im Januar zu wenig.
Sankt Wolfgang Regen verspricht ein Jahr voll Segen.
Erklärung: Der 31. Oktober ist der Tag des heiligen Wolfgangs (924-994). Er war Bischof von Regensburg. In den Legenden werden wiederholt seine heilkräftige und Böses abwehrende Wirksamkeit sowie seine Fürsorge erwähnt.
Regen am Sankt Wolfgangstag gut fürs nächste Jahr sein mag.
Erklärung: Der 31. Oktober ist der Tag des heiligen Wolfgangs (924-994). Er war Bischof von Regensburg. In den Legenden werden wiederholt seine heilkräftige und Böses abwehrende Wirksamkeit sowie seine Fürsorge erwähnt.
Oktoberhimmel voller Sterne haben warme Ofen gerne.
Erklärung: Oft tritt im Oktober während klarer, windschwacher Nächte der erster Bodenfrost auf. Auch die Lufttemperatur einige Meter über dem Boden liegt dann nur noch wenig über null Grad oder es gibt hier ebenfalls schon leichten Frost. Vielerorts beginnt im Oktober die Heizperiode.
Ist St. Lukas (18.10.) mild und warm, folgt ein Winter, dass Gott erbarm.
Erklärung: Um diese Regel zu bestätigen, muss man die in den vergangen Jahren aufgetretenen Fälle stark einschränken. War der 18.10. ungewöhnlich warm, dann folgte tatsächlich fast immer ein sehr kalter Januar. War der Tag aber nur leicht zu warm, kann der Zusammenhang nicht mehr festgestellt werden.
Wenn Simon und Judas (28.10.) vorbei, ist der Weg zum Winter frei.
Erklärung: Tageslänge und Sonnenstand nehmen im Oktober rapide ab. Im November sind schon winterliche Verhältnisse erreicht, Sonnenstand und Tageslänge entsprechen etwa den Bedingungen Anfang Februar. In vielen Jahren tritt im November die erste winterliche Witterungsperiode auf und es fällt der erste Schnee.
Ist es hell am Laurentiustag, viel Frücht' man sich versprechen mag
Erklärung: jedoch schlechten Wein gibt's heuer, wenn Sankt Lorenz ohne Feuer.