Bauernregeln Juni

Schönes Wetter auf Fortunat, ein gutes Jahr zu bedeuten hat.
Juniregen und Brauttränen dauern so lange wie's Gähnen.
Juni, mehr trocken als nass, füllt mit gutem Wein das Fass.
Durch Juniwind aus Norden ist noch nichts verdorben worden.
Bläst der Juni ins Donnerhorn, so bläst er ins Land das gute Korn.
Juni nass - viel Bodengras.
Soll Feld und Garten wohl gedeihn, dann braucht's im Juni Sonnenschein.
Ist der Juni warm und nass, gibt's viel Korn und noch mehr Gras.
Mensch und Juniwind ändern sich geschwind.
Wenn der Juni kühl und trocken, gibt's was in die Milch zu brocken.
Kälte im Juni verdirbt, was Nässe im Mai erwirbt.
Ein Nachtfrost noch im Junius, macht ohn' Ausnahm' viel Verdruss.
Juni, feucht und warm, macht keinen Bauern arm.
Im Juni ein Gewitterschauer macht das Herz gar froh dem Bauer.
Wenn im Juni Nordwind weht, das Korn zur Ernte trefflich steht.
Regen am Medardustag verdirbt den ganzen Heuertrag.
Erklärung: Am 8. Juni wird des heiligen Medardus (*475/+um 560) gedacht. Er wurde 530 zum Bischof von Vermond in der Picardie gewählt. Aufgrund seiner großen Liebe und Fürsorge gegenüber armen und notleidenden Menschen wurde er schon früh weithin verehrt. Medardus ist der Patron der Bauern, Winzer und Bierbrauer. Medardus' Tag ist ein bedeutender Lostag im Bauernjahr.
An Sankt Medardus wird ausgemacht, ob vierzig Tag die Sonne lacht.
Erklärung: Am 8. Juni wird des heiligen Medardus (*475/+um 560) gedacht. Er wurde 530 zum Bischof von Vermond in der Picardie gewählt. Aufgrund seiner großen Liebe und Fürsorge gegenüber armen und notleidenden Menschen wurde er schon früh weithin verehrt. Medardus ist der Patron der Bauern, Winzer und Bierbrauer. Medardus' Tag ist ein bedeutender Lostag im Bauernjahr.
Medardi Regen bringt der Gerste keinen Segen.
Erklärung: Am 8. Juni wird des heiligen Medardus (*475/+um 560) gedacht. Er wurde 530 zum Bischof von Vermond in der Picardie gewählt. Aufgrund seiner großen Liebe und Fürsorge gegenüber armen und notleidenden Menschen wurde er schon früh weithin verehrt. Medardus ist der Patron der Bauern, Winzer und Bierbrauer. Medardus' Tag ist ein bedeutender Lostag im Bauernjahr.
Sankt Medard keinen Regen trag', es regnet sonst wohl vierzig Tag'.
Erklärung: Am 8. Juni wird des heiligen Medardus (*475/+um 560) gedacht. Er wurde 530 zum Bischof von Vermond in der Picardie gewählt. Aufgrund seiner großen Liebe und Fürsorge gegenüber armen und notleidenden Menschen wurde er schon früh weithin verehrt. Medardus ist der Patron der Bauern, Winzer und Bierbrauer. Medardus' Tag ist ein bedeutender Lostag im Bauernjahr. Bleibt zu hoffen, dass es zu Metardi, am 8. Juni nicht regnet. Sollte nämlich Regen fallen, fällt tatsächlich auch im restlichen Monat mehr Regen als üblich. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 64 Prozent. Herrscht dagegen zu Metardi trockenes Wetter, ist der restliche Monat allerdings noch völlig offen.
Wie's wittert auf Medardustag, so bleibt's sechs Wochen dann danach.
Erklärung: Am 8. Juni wird des heiligen Medardus (*475/+um 560) gedacht. Er wurde 530 zum Bischof von Vermond in der Picardie gewählt. Aufgrund seiner großen Liebe und Fürsorge gegenüber armen und notleidenden Menschen wurde er schon früh weithin verehrt. Medardus ist der Patron der Bauern, Winzer und Bierbrauer. Medardus' Tag ist ein bedeutender Lostag im Bauernjahr. Bleibt zu hoffen, dass es zu Metardi, am 8. Juni nicht regnet. Sollte nämlich Regen fallen, fällt tatsächlich auch im restlichen Monat mehr Regen als üblich. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 64 Prozent. Herrscht dagegen zu Metardi trockenes Wetter, ist der restliche Monat allerdings noch völlig offen.
Soll gedeihen Korn und Wein, muss im Juni Wärme sein.
Hat Margarete keinen Sonnenschein, dann kommt das Heu nie trocken ein.
Regen an Sankt Barnabas, währet vierzig Tag' ohn' Unterlass.
Erklärung: Der 11. Juni ist der Tag des Apostels Barnabas, der im ersten Jahrhundert den Märtyrertod erlitt.
Regnet's an Sankt Barnabas, schwimmen die Trauben bis ins Fass.
Erklärung: Der 11. Juni ist der Tag des Apostels Barnabas, der im ersten Jahrhundert den Märtyrertod erlitt.
Wenn Barnabas bringt Regen, so gibt es auch viel Traubensegen.
Erklärung: Der 11. Juni ist der Tag des Apostels Barnabas, der im ersten Jahrhundert den Märtyrertod erlitt.
Wenn Sankt Anton gut' Wetter lacht, Sankt Peter (29.6.) viel in Wasser macht.
Erklärung: Der 13. Juni ist der Tag des heiligen Antonius. Der Franziskanermönch Antonius von Padua (*um 1195/+1231) gehört zu den meistverehrten Heiligen Italiens. Die wohl bekannteste Legende um seine Person ist die der Predigt, welche er am Ufer von Rimini gehalten haben soll. Kein Einwohner Riminis habe dieser Predigt beiwohnen wollen. Die Fische jedoch sollen sich um ihn herum versammelt und seinen Worten zugehört haben. Auf dieses Wunder hin habe sich beinahe die gesamte Stadt zum Christentum bekehrt.
Regnet's an Antoniustag, wird's Wetter später wie es mag.
Erklärung: Der 13. Juni ist der Tag des heiligen Antonius. Der Franziskanermönch Antonius von Padua (*um 1195/+1231) gehört zu den meistverehrten Heiligen Italiens. Die wohl bekannteste Legende um seine Person ist die der Predigt, welche er am Ufer von Rimini gehalten haben soll. Kein Einwohner Riminis habe dieser Predigt beiwohnen wollen. Die Fische jedoch sollen sich um ihn herum versammelt und seinen Worten zugehört haben. Auf dieses Wunder hin habe sich beinahe die gesamte Stadt zum Christentum bekehrt.
Hat Sankt Veit starken Regen, bringt er unermesslichen Segen.
Erklärung: Der 15. Juni ist der Tag des heiligen Vitus (Veit). Dieser erlitt unter Diokletian (284-305) um 304, noch bevor er sein zehntes Lebensjahr erreichte, das Martyrium. Er gehört zu den vierzehn Nothelfern. Zur Monatsmitte im Juni kommt es häufig zu einer großräumigen Wetterumstellung. Warmes Sommerwetter geht zu Ende und es folgt eine kühle Westwindwetterlage mit zeitweiligen Regenfällen. Im Volksmund wird diese 'Schlechtwetterphase' als Schafskälte bezeichnet. Sie stellt sich häufig zwischen dem 10. und 20. Juni ein. Der Wind dreht dabei auf nordwestliche Richtungen. Die Schafskälte gehört zu den sogenannten meteorologischen Singularitäten. Dabei tritt während einer relativ engen Zeitspanne besonders häufig die gleiche oder eine ähnliche Wetterlage auf.
Wenn es regnet an Gervasius, es vierzig Tage regnen muss.
Erklärung: Der 19. Juni ist der Tag des heiligen Gervasius, eines Märtyrers des 3. Jahrhunderts. Er ist unter anderem Patron für eine gute Heuernte.
Regen am Johannistag, nasse Ernt' man erwarten mag.
Erklärung: Der 24. Juni ist der Tag des heiligen Johannis von Rom, eines Märtyrers des 3.(?) Jahrhunderts. Er ist der Patron gegen Gewitter, Hagel, Blitze, außerdem für und gegen Sonnenschein.
Sankt Johannis Regengüsse, verderben uns die besten Nüsse.
Erklärung: Der 24. Juni ist der Tag des heiligen Johannis von Rom, eines Märtyrers des 3.(?) Jahrhunderts. Er ist der Patron gegen Gewitter, Hagel, Blitze, außerdem für und gegen Sonnenschein.
Regnet's am Siebenschläfertag, es noch sieben Wochen regnen mag.
Erklärung: Der 27. Juni ist der sogenannte Siebenschläfertag. Der Siebenschläfer hat nichts mit dem gleichnamigen Tier zu tun, sondern hat seinen Ursprung in einer frühchristlichen Legende, nach der sich zur Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Decius sieben Brüder, christliche Schafhirten, in einer Höhle bei Ephesos versteckt haben sollen, um den Verfolgern zu entgehen. Dort sollen sie in tiefen Schlaf gefallen und erst etwa zweihundert Jahre später wieder aufgewacht sein. Mit dieser Legende wird heute eine Grotte auf dem Ruinengelände von Ephesus, jedoch auch eine Höhle, die im Nordwesten von Tarsus liegt, in Verbindung gebracht. Die Siebenschläferregel ist eine der bekanntesten Bauernregeln. Sie bewahrheitet sich in etwa zwei von drei Jahren. Allerdings kann der Siebenschläfertag, der 27. Juni, nicht allein als Kriterium herangezogen werden, sondern man muss den Zeitraum von Ende Juni bis Anfang Juli betrachten. Berücksichtigt man die Gregorianische Kalenderreform liegt der entsprechende Zeitraum sogar erst am 7. Juli. Insbesondere lässt sich zeigen, dass eine großräumige Wetterumstellung in dieser Zeit eine Erhaltungstendenz über mehrere Wochen hat. Dies gilt im Prinzip für aller Wettertypen, die sich um den Monatswechsel einstellen. Geht beispielsweise eine warme Hochdrucklage zu Ende und vom Atlantik ziehen mehrere Tage lang Regengebiete heran, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die unbeständige Witterung etwa sieben Wochen anhält. In vielen Jahren tritt dann erst im August wieder eine längere hochsommerliche Witterungsperiode auf. Wenn sich nach einem verregneten Juni zum Ende des Monats dagegen warmes Sommerwetter einstellt, besteht berechtigte Hoffnung, dass das schöne Wetter mit nur kurzen Unterbrechungen bis in den August anhält.
Wie's Wetter am Siebenschläfertag, so bleibt es sieben Wochen danach.
Erklärung: Der 27. Juni ist der sogenannte Siebenschläfertag. Der Siebenschläfer hat nichts mit dem gleichnamigen Tier zu tun, sondern hat seinen Ursprung in einer frühchristlichen Legende, nach der sich zur Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Decius sieben Brüder, christliche Schafhirten, in einer Höhle bei Ephesos versteckt haben sollen, um den Verfolgern zu entgehen. Dort sollen sie in tiefen Schlaf gefallen und erst etwa zweihundert Jahre später wieder aufgewacht sein. Mit dieser Legende wird heute eine Grotte auf dem Ruinengelände von Ephesus, jedoch auch eine Höhle, die im Nordwesten von Tarsus liegt, in Verbindung gebracht. Die Siebenschläferregel ist eine der bekanntesten Bauernregeln. Sie bewahrheitet sich in etwa zwei von drei Jahren. Allerdings kann der Siebenschläfertag, der 27. Juni, nicht allein als Kriterium herangezogen werden, sondern man muss den Zeitraum von Ende Juni bis Anfang Juli betrachten. Berücksichtigt man die Gregorianische Kalenderreform liegt der entsprechende Zeitraum sogar erst am 7. Juli. Insbesondere lässt sich zeigen, dass eine großräumige Wetterumstellung in dieser Zeit eine Erhaltungstendenz über mehrere Wochen hat. Dies gilt im Prinzip für aller Wettertypen, die sich um den Monatswechsel einstellen. Geht beispielsweise eine warme Hochdrucklage zu Ende und vom Atlantik ziehen mehrere Tage lang Regengebiete heran, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die unbeständige Witterung etwa sieben Wochen anhält. In vielen Jahren tritt dann erst im August wieder eine längere hochsommerliche Witterungsperiode auf. Wenn sich nach einem verregneten Juni zum Ende des Monats dagegen warmes Sommerwetter einstellt, besteht berechtigte Hoffnung, dass das schöne Wetter mit nur kurzen Unterbrechungen bis in den August anhält.
Wenn's am Siebenschläfer gießt, sieben Wochen Regen fließt.
Erklärung: Der 27. Juni ist der sogenannte Siebenschläfertag. Der Siebenschläfer hat nichts mit dem gleichnamigen Tier zu tun, sondern hat seinen Ursprung in einer frühchristlichen Legende, nach der sich zur Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Decius sieben Brüder, christliche Schafhirten, in einer Höhle bei Ephesos versteckt haben sollen, um den Verfolgern zu entgehen. Dort sollen sie in tiefen Schlaf gefallen und erst etwa zweihundert Jahre später wieder aufgewacht sein. Mit dieser Legende wird heute eine Grotte auf dem Ruinengelände von Ephesus, jedoch auch eine Höhle, die im Nordwesten von Tarsus liegt, in Verbindung gebracht. Die Siebenschläferregel ist eine der bekanntesten Bauernregeln. Sie bewahrheitet sich in etwa zwei von drei Jahren. Allerdings kann der Siebenschläfertag, der 27. Juni, nicht allein als Kriterium herangezogen werden, sondern man muss den Zeitraum von Ende Juni bis Anfang Juli betrachten. Berücksichtigt man die Gregorianische Kalenderreform liegt der entsprechende Zeitraum sogar erst am 7. Juli. Insbesondere lässt sich zeigen, dass eine großräumige Wetterumstellung in dieser Zeit eine Erhaltungstendenz über mehrere Wochen hat. Dies gilt im Prinzip für aller Wettertypen, die sich um den Monatswechsel einstellen. Geht beispielsweise eine warme Hochdrucklage zu Ende und vom Atlantik ziehen mehrere Tage lang Regengebiete heran, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die unbeständige Witterung etwa sieben Wochen anhält. In vielen Jahren tritt dann erst im August wieder eine längere hochsommerliche Witterungsperiode auf. Wenn sich nach einem verregneten Juni zum Ende des Monats dagegen warmes Sommerwetter einstellt, besteht berechtigte Hoffnung, dass das schöne Wetter mit nur kurzen Unterbrechungen bis in den August anhält.
Siebenschläfer Regen - sieben Wochen Regen.
Erklärung: Der 27. Juni ist der sogenannte Siebenschläfertag. Der Siebenschläfer hat nichts mit dem gleichnamigen Tier zu tun, sondern hat seinen Ursprung in einer frühchristlichen Legende, nach der sich zur Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Decius sieben Brüder, christliche Schafhirten, in einer Höhle bei Ephesos versteckt haben sollen, um den Verfolgern zu entgehen. Dort sollen sie in tiefen Schlaf gefallen und erst etwa zweihundert Jahre später wieder aufgewacht sein. Mit dieser Legende wird heute eine Grotte auf dem Ruinengelände von Ephesus, jedoch auch eine Höhle, die im Nordwesten von Tarsus liegt, in Verbindung gebracht. Die Siebenschläferregel ist eine der bekanntesten Bauernregeln. Sie bewahrheitet sich in etwa zwei von drei Jahren. Allerdings kann der Siebenschläfertag, der 27. Juni, nicht allein als Kriterium herangezogen werden, sondern man muss den Zeitraum von Ende Juni bis Anfang Juli betrachten. Berücksichtigt man die Gregorianische Kalenderreform liegt der entsprechende Zeitraum sogar erst am 7. Juli. Insbesondere lässt sich zeigen, dass eine großräumige Wetterumstellung in dieser Zeit eine Erhaltungstendenz über mehrere Wochen hat. Dies gilt im Prinzip für aller Wettertypen, die sich um den Monatswechsel einstellen. Geht beispielsweise eine warme Hochdrucklage zu Ende und vom Atlantik ziehen mehrere Tage lang Regengebiete heran, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die unbeständige Witterung etwa sieben Wochen anhält. In vielen Jahren tritt dann erst im August wieder eine längere hochsommerliche Witterungsperiode auf. Wenn sich nach einem verregneten Juni zum Ende des Monats dagegen warmes Sommerwetter einstellt, besteht berechtigte Hoffnung, dass das schöne Wetter mit nur kurzen Unterbrechungen bis in den August anhält.
Regnet's an Peter und Paul, wird des Winzers Ernte faul.
Erklärung: Am 29. Juni wird der Apostel Peter und Paul gedacht, die in ländlichen Gebieten auch als die Herren über das Wetter galten. Hinter der Regel vom St. Peters-Tag steckt die Siebenschläferregel. Sie ist eine der bekanntesten Bauernregeln und bewahrheitet sich in etwa zwei von drei Jahren. Wie die St. Peters-Regel schon zeigt, kann der Siebenschläfertag, der 27. Juni, nicht allein als Kriterium für die Folgewitterung herangezogen werden. Entscheidend ist der gesamte Zeitraum von Ende Juni bis Anfang Juli. Berücksichtigt man die Gregorianische Kalenderreform liegt der Siebenschläfer sogar erst am 7. Juli. Insbesondere lässt sich zeigen, dass eine großräumige Wetterumstellung in dieser Zeit eine Erhaltungstendenz über mehrere Wochen hat. Dies gilt im Prinzip für aller Wettertypen, die sich um den Monatswechsel einstellen. Geht beispielsweise eine warme Hochdrucklage zu Ende und vom Atlantik ziehen mehrere Tage lang Regengebiete heran, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die unbeständige Witterung etwa sieben Wochen anhält. In vielen Jahren tritt dann erst im August wieder eine längere hochsommerliche Witterungsperiode auf. Wenn sich nach einem verregneten Juni zum Ende des Monats warmes Sommerwetter einstellt, besteht dagegen berechtigte Hoffnung, dass das schöne Wetter mit nur kurzen Unterbrechungen bis in den August anhält. Das Siebenschläfer-Tier hat damit nichts zu tun.
Peter und Paul hell und klar bringt ein gutes Jahr.
Erklärung: Am 29. Juni wird der Apostel Peter und Paul gedacht, die in ländlichen Gebieten auch als die Herren über das Wetter galten. Hinter der Regel vom St. Peters-Tag steckt die Siebenschläferregel. Sie ist eine der bekanntesten Bauernregeln und bewahrheitet sich in etwa zwei von drei Jahren. Wie die St. Peters-Regel schon zeigt, kann der Siebenschläfertag, der 27. Juni, nicht allein als Kriterium für die Folgewitterung herangezogen werden. Entscheidend ist der gesamte Zeitraum von Ende Juni bis Anfang Juli. Berücksichtigt man die Gregorianische Kalenderreform liegt der Siebenschläfer sogar erst am 7. Juli. Insbesondere lässt sich zeigen, dass eine großräumige Wetterumstellung in dieser Zeit eine Erhaltungstendenz über mehrere Wochen hat. Dies gilt im Prinzip für aller Wettertypen, die sich um den Monatswechsel einstellen. Geht beispielsweise eine warme Hochdrucklage zu Ende und vom Atlantik ziehen mehrere Tage lang Regengebiete heran, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die unbeständige Witterung etwa sieben Wochen anhält. In vielen Jahren tritt dann erst im August wieder eine längere hochsommerliche Witterungsperiode auf. Wenn sich nach einem verregneten Juni zum Ende des Monats warmes Sommerwetter einstellt, besteht dagegen berechtigte Hoffnung, dass das schöne Wetter mit nur kurzen Unterbrechungen bis in den August anhält. Das Siebenschläfer-Tier hat damit nichts zu tun.
Regnet's am Tag von Peter und Paul, steht es mit dem Wetter faul. Es drohen dreißig Regentage, da nützet nun mal keine Klage.
Erklärung: Am 29. Juni wird der Apostel Peter und Paul gedacht, die in ländlichen Gebieten auch als die Herren über das Wetter galten. Hinter der Regel vom St. Peters-Tag steckt die Siebenschläferregel. Sie ist eine der bekanntesten Bauernregeln und bewahrheitet sich in etwa zwei von drei Jahren. Wie die St. Peters-Regel schon zeigt, kann der Siebenschläfertag, der 27. Juni, nicht allein als Kriterium für die Folgewitterung herangezogen werden. Entscheidend ist der gesamte Zeitraum von Ende Juni bis Anfang Juli. Berücksichtigt man die Gregorianische Kalenderreform liegt der Siebenschläfer sogar erst am 7. Juli. Insbesondere lässt sich zeigen, dass eine großräumige Wetterumstellung in dieser Zeit eine Erhaltungstendenz über mehrere Wochen hat. Dies gilt im Prinzip für aller Wettertypen, die sich um den Monatswechsel einstellen. Geht beispielsweise eine warme Hochdrucklage zu Ende und vom Atlantik ziehen mehrere Tage lang Regengebiete heran, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die unbeständige Witterung etwa sieben Wochen anhält. In vielen Jahren tritt dann erst im August wieder eine längere hochsommerliche Witterungsperiode auf. Wenn sich nach einem verregneten Juni zum Ende des Monats warmes Sommerwetter einstellt, besteht dagegen berechtigte Hoffnung, dass das schöne Wetter mit nur kurzen Unterbrechungen bis in den August anhält. Das Siebenschläfer-Tier hat damit nichts zu tun.
Brachmonat nass, leer Scheuer und Fass.
Erklärung: Der Juni wird auch als Brachmonat bezeichnet, da in diesem Monat nicht mehr gesät und gepflanzt werden musste.
Nordwind, der im Juni weht, nicht im besten Rufe steht, kommt er an mit kühlem Gruß, bald Gewitter folgen muss.
Gibt's im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter.
Juni viel Donner, verkündet trüben Sommer.
Fällt Juniregen in den Roggen, so bleibt der Weizen auch nicht trocken.
Wenn kalt und nass der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr.
Juni trocken mehr als nass, füllt mit gutem Wein das Fass.
Nordwind im Juni gesandt, weht Korn ins ganze Land.
Ist der Juni warm und nass, gibt's viel Frucht und grünes Gras.
Kalter Juniregen, bringt Wein und Honig keinen Segen.
Stellt der Juni sich milde ein, wird mild auch der Dezember sein.
Erklärung: Dieser Zusammenhang konnte nicht nachgewiesen werden. Ein kalter schneereicher Dezember ist also ohne weiteres möglich.
Soll gedeihen Korn und Wein, muss im Juni Wärme sein.
Was es in die Rosen regnet, wird den Feldern mehr gesegnet.
Bringt der Juni trockne Glut, dann gerät der Wein recht gut.
Wenn Nordwind weht im Junius, gar bald Gewitter folgen muss.
Im Juni kann des Nordwinds Horn, noch nichts verderben am Korn.
Bleibt der Juni kühl, wird's dem Bauern schwül.
Ist der Juni warm und nass, haben Bauer und Gärtner Spaß.
Juniregen - reicher Segen.
Menschensinn und Juniwind, ändern sich oft sehr geschwind.
Das Wetter am Siebenschläfertag (27.06.) sieben Wochen bleiben mag.
Erklärung: Der 27. Juni ist der sogenannte Siebenschläfertag. Der Siebenschläfer hat nichts mit dem gleichnamigen Tier zu tun, sondern hat seinen Ursprung in einer frühchristlichen Legende, nach der sich zur Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Decius sieben Brüder, christliche Schafhirten, in einer Höhle bei Ephesos versteckt haben sollen, um den Verfolgern zu entgehen. Dort sollen sie in tiefen Schlaf gefallen und erst etwa zweihundert Jahre später wieder aufgewacht sein. Mit dieser Legende wird heute eine Grotte auf dem Ruinengelände von Ephesus, jedoch auch eine Höhle, die im Nordwesten von Tarsus liegt, in Verbindung gebracht. Die Siebenschläferregel ist eine der bekanntesten Bauernregeln. Sie bewahrheitet sich in etwa zwei von drei Jahren. Allerdings kann der Siebenschläfertag, der 27. Juni, nicht allein als Kriterium herangezogen werden, sondern man muss den Zeitraum von Ende Juni bis Anfang Juli betrachten. Berücksichtigt man die Gregorianische Kalenderreform liegt der entsprechende Zeitraum sogar erst am 7. Juli. Insbesondere lässt sich zeigen, dass eine großräumige Wetterumstellung in dieser Zeit eine Erhaltungstendenz über mehrere Wochen hat. Dies gilt im Prinzip für aller Wettertypen, die sich um den Monatswechsel einstellen. Geht beispielsweise eine warme Hochdrucklage zu Ende und vom Atlantik ziehen mehrere Tage lang Regengebiete heran, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die unbeständige Witterung etwa sieben Wochen anhält. In vielen Jahren tritt dann erst im August wieder eine längere hochsommerliche Witterungsperiode auf. Wenn sich nach einem verregneten Juni zum Ende des Monats dagegen warmes Sommerwetter einstellt, besteht berechtigte Hoffnung, dass das schöne Wetter mit nur kurzen Unterbrechungen bis in den August anhält.
Wie's Wetter zu Metardi fällt, es bis zum Monatsende hält.
Erklärung: Am 8. Juni wird des heiligen Medardus (*475/+um 560) gedacht. Er wurde 530 zum Bischof von Vermond in der Picardie gewählt. Aufgrund seiner großen Liebe und Fürsorge gegenüber armen und notleidenden Menschen wurde er schon früh weithin verehrt. Medardus ist der Patron der Bauern, Winzer und Bierbrauer. Medardus' Tag ist ein bedeutender Lostag im Bauernjahr. Bleibt zu hoffen, dass es zu Metardi, am 8. Juni nicht regnet. Sollte nämlich Regen fallen, fällt tatsächlich auch im restlichen Monat mehr Regen als üblich. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 64 Prozent. Herrscht dagegen zu Metardi trockenes Wetter, ist der restliche Monat allerdings noch völlig offen.
Der Wind dreht sich um St. Veit, da legt sich's Laub auf die andere Seit.
Erklärung: Der 15. Juni ist der Tag des heiligen Vitus (Veit). Dieser erlitt unter Diokletian (284-305) um 304, noch bevor er sein zehntes Lebensjahr erreichte, das Martyrium. Er gehört zu den vierzehn Nothelfern. Zur Monatsmitte im Juni kommt es häufig zu einer großräumigen Wetterumstellung. Warmes Sommerwetter geht zu Ende und es folgt eine kühle Westwindwetterlage mit zeitweiligen Regenfällen. Im Volksmund wird diese 'Schlechtwetterphase' als Schafskälte bezeichnet. Sie stellt sich häufig zwischen dem 10. und 20. Juni ein. Der Wind dreht dabei auf nordwestliche Richtungen. Die Schafskälte gehört zu den sogenannten meteorologischen Singularitäten. Dabei tritt während einer relativ engen Zeitspanne besonders häufig die gleiche oder eine ähnliche Wetterlage auf.
St. Veit (15.06.) bringt Regen mit.
Erklärung: Der 15. Juni ist der Tag des heiligen Vitus (Veit). Dieser erlitt unter Diokletian (284-305) um 304, noch bevor er sein zehntes Lebensjahr erreichte, das Martyrium. Er gehört zu den vierzehn Nothelfern. Zur Monatsmitte im Juni kommt es häufig zu einer großräumigen Wetterumstellung. Warmes Sommerwetter geht zu Ende und es folgt eine kühle Westwindwetterlage mit zeitweiligen Regenfällen. Im Volksmund wird diese 'Schlechtwetterphase' als Schafskälte bezeichnet. Sie stellt sich häufig zwischen dem 10. und 20. Juni ein. Der Wind dreht dabei auf nordwestliche Richtungen. Die Schafskälte gehört zu den sogenannten meteorologischen Singularitäten. Dabei tritt während einer relativ engen Zeitspanne besonders häufig die gleiche oder eine ähnliche Wetterlage auf.
Regnet's an St. Peters-Tag drohen 30 Regentag.
Erklärung: Am 29. Juni wird der Apostel Peter und Paul gedacht, die in ländlichen Gebieten auch als die Herren über das Wetter galten. Hinter der Regel vom St. Peters-Tag steckt die Siebenschläferregel. Sie ist eine der bekanntesten Bauernregeln und bewahrheitet sich in etwa zwei von drei Jahren. Wie die St. Peters-Regel schon zeigt, kann der Siebenschläfertag, der 27. Juni, nicht allein als Kriterium für die Folgewitterung herangezogen werden. Entscheidend ist der gesamte Zeitraum von Ende Juni bis Anfang Juli. Berücksichtigt man die Gregorianische Kalenderreform liegt der Siebenschläfer sogar erst am 7. Juli. Insbesondere lässt sich zeigen, dass eine großräumige Wetterumstellung in dieser Zeit eine Erhaltungstendenz über mehrere Wochen hat. Dies gilt im Prinzip für aller Wettertypen, die sich um den Monatswechsel einstellen. Geht beispielsweise eine warme Hochdrucklage zu Ende und vom Atlantik ziehen mehrere Tage lang Regengebiete heran, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die unbeständige Witterung etwa sieben Wochen anhält. In vielen Jahren tritt dann erst im August wieder eine längere hochsommerliche Witterungsperiode auf. Wenn sich nach einem verregneten Juni zum Ende des Monats warmes Sommerwetter einstellt, besteht dagegen berechtigte Hoffnung, dass das schöne Wetter mit nur kurzen Unterbrechungen bis in den August anhält. Das Siebenschläfer-Tier hat damit nichts zu tun.