Wetterlexikon: Wetterwarte

Wetterwarte auf der Zugspitze.
Ein Wetterbeobachter auf dem Dach einer Wetterwarte auf der Zugspitze. © deutsche presse agentur

Was ist eine Wetterwarte?

Eine Wetterwarte ist eine Station, in der meteorologische Messungen an Ort und Stelle durchgeführt werden. Wetterwarten werden zum Beispiel vom Deutschen Wetterdienst, kurz DWD genannt, betrieben. Mit diesen Meteorologiestationen ist eine Beobachtung des Wetters rund um die Uhr möglich. Die Stationen des Deutschen Wetterdiensts arbeiten automatisch, sind jedoch mit Fachpersonal besetzt. Wetterwarten, die in höheren Regionen über 750 Meter liegen, werden auch als Bergwetterwarten bezeichnet.

Synoptische Beobachtungen in Wetterwarten

Die Datenaufnahme in einer Wetterwarte wird sowohl mittels Augenbeobachtung als auch via moderner Messsensorik bewerkstelligt. Zu den Informationen, die mittels Augenbeobachtung erfasst werden, zählen die Sichtweite, der Wetterzustand, die Wolkenart sowie der Bedeckungsgrad und die Lage der Wolken.

Daten, die mit der Messsensorik erfasst werden, sind unter anderem die Lufttemperatur, die Temperatur am und im Boden, der Luftdruck, die Luftfeuchtigkeit sowie die Windrichtung und die Windgeschwindigkeit. Darüber hinaus wird in einigen Wetterwarten die Radioaktivität im Niederschlag und in der Luft gemessen.