Wetterlexikon: Bedeckung

Wolkenloser Himmel
Palmkätzchen stehen am 12.12.2015 an einem Strauch bei Schwangau (Bayern) vor wolkenlosem Himmel im Sonnenschein. © dpa, Karl-Josef Hildenbrand

Was ist eine Bedeckung?

Die Bedeckung des Himmels durch Wolken wird mit dem sogenannten Gesamtbedeckungsgrad angeben. Dieser zeigt an, wie groß der Anteil des bedeckten Himmelsgewölbes ist. Hierbei erfolgen die Angaben der Bedeckung in Achteln, da diese Einteilung für den Beobachter am besten einzuschätzen ist. Null Achtel bedeutet, dass am Himmel keine Spuren von Wolken zu sehen sind. Vier Achtel, dass der Himmel mit maximal der Hälfte von Wolken bedeckt ist. Acht Achtel, dass der Himmel vollkommen mit Wolken verhangen ist und kein Himmelsblau mehr zu sehen ist.

Nebel zählt nicht zur Bewölkung

Wichtig ist ein Standort, welcher den Blick auf den gesamten Himmel gewährt, etwa hohe Hügel oder Feldregionen. Für die Bestimmung der Bedeckung werden alle Wolken und Wolkenteile unabhängig von ihrer Höhe und Gattung hinzugezählt, die sich oberhalb des eigenen Standorts befinden. Auch die Kondensstreifen der Flugzeuge gehören mit zur Bedeckung, wenn sie länger als 15 Minuten am Himmel verbleiben. Nebel wird nicht zur Bewölkung gezählt.