Wetterlexikon: Luftdruck

Barometer. Rundinstrument. Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland, 23.03.2005 | Verwendung weltweit
Ein Barometer zeigt den Luftdruck an. © picture alliance / JOKER, Paul Eckenroth, K

Was ist Luftdruck?

Der Luftdruck bemisst die Kraft, die die Luft auf die Erdoberfläche ausübt. Er stimmt mit dem Gewicht einer senkrechten Luftsäule überein, die vom höchsten Punkt der Erdatmosphäre bis auf den Erdboden reicht. Dabei ist zu beachten, dass sich die Luftdichte entsprechend ihrer Temperatur als auch ihrer Lage – horizontal und vertikal – über dem Erdboden stetig verändert, wodurch die Berechnung des Luftdrucks komplexeren mathematischen Kalkulationen unterliegt.

In Deutschland und Österreich wird der Luftdruck auch in Bar gemessen

Die internationale Maßeinheit für den Luftdruck ist das Pascal. In Deutschland und Österreich wird der Luftdruck gelegentlich auch in der Maßeinheit Bar angegeben, woraus sich auch die Bezeichnung des Messinstruments (Barometer) ableitet.

Der mittlere Luftdruck der Atmosphäre auf Meereshöhe beträgt rund eintausend Hektopascal. Da der Mensch über kein Sinnesorgan für den Luftdruck verfügt, können nur rasche und starke Veränderungen des Luftdrucks körperlich wahrgenommen werden. Dies ist zum Beispiel beim Start und bei der Landung eines Flugzeugs der Fall.