Wetterlexikon: Barometer

Barometer
Heute verwendet man hauptsächlich Flüssigkeitsbarometer oder Dosenbarometer.

Was ist ein Barometer?

Mit dem Barometer* wird in der Meteorologie der statische Luftdruck auf Meereshöhe gemessen. Wetteränderungen, insbesondere Stürme und starker Wind, können anhand des Luftdruckes besser vorhergesagt werden.

1663 konnte Otto von Guericke den Luftdruck nachweisen

Viele bekannte Wissenschaftler haben sich mit dem Luftdruck und seiner Bedeutung befasst, nachgewiesen wurde er unter anderem durch Otto von Guericke und seinem Experiment mit den zwei Halbkugeln, die auch von zwei Pferden nicht getrennt werden konnten.

Als ein sehr dekoratives Barometer ist das Goethe-Barometer*, auch Goethe-Wetterglas oder Donnerglas, bekannt. Goethe hat dieses Barometer zwar nicht erfunden, aber in seinem Besitz befand sich eines. Mit diesem Gerät wird jedoch nur die Veränderung des Luftdruckes angezeigt, eine genaue Messung ist damit nicht möglich.

Heute sind hauptsächlich Flüssigkeitsbarometer oder Dosenbarometer* in Gebrauch. Als Flüssigkeit wird dabei Quecksilber verwendet, weil durch das hohe spezifische Gewicht das Rohr kurz gehalten werden kann, denn würde man Wasser als Flüssigkeit verwenden, müsste das Rohr 10 Meter lang sein.

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