Wetterlexikon: Luftdichte

Wetterlexikon: Luftdichte
Die Luftdichte wird immer kleiner, je höher man kommt. © picture-alliance/ dpa, Db Markus Leiter, tf

Was ist die Luftdichte?

Die Luftdichte gibt an, wie viel Masse in einem Kubikmeter Luft enthalten ist. Diese Angaben erfolgen in Kilogramm. Die höchste Luftdichte ist auf der Meeresspiegelhöhe vorzufinden. Hier liegt die Luftdichte bei rund 1,2041 kg/m³ bei 20 Grad. Der Grund ist, dass dort die Luftmasse stärker zusammengedrückt wird.

Je höher, desto „dünner“ die Luft

Am Boden sind die Luftdichte und der Luftdruck immer am höchsten. Gleichermaßen liegt hier die höchste Temperatur vor. Je höher die Luft reicht, desto weiter nimmt die Luftdichte ab. Man spricht dann davon, dass die Luft „dünner“ wird. Wäre es der Fall, dass Temperaturen in allen Höhen gleich wären, würden auch die Luftdichte und der Druck nach dem Gasgesetz gleich bleiben. Theoretisch fällt die Luftdichte pro 5.000 Meter. Hierbei gibt es allerdings geringe Abweichungen.