Wetterlexikon: Atmosphäre

Aerosole machen Vorgänge in der Atmosphäre sichtbar
Aerosole machen Vorgänge in der Atmosphäre sichtbar Staub, Rauch und Meersalz zeigen wie der Wind weht 02:02

Was ist eine Atmosphäre?

Unter der Atmosphäre wird die gasförmige Hülle verstanden, die zahlreiche Himmelskörper umgibt. Die Erdatmosphäre entstand im Laufe der Entwicklung des Planeten und stellt eine zentrale Voraussetzung für das Leben auf der Erde dar. Zusammen mit der Hydrosphäre sorgt sie für die Wärmeverteilung auf der Erde und reduziert die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht.

Die Erdatmosphäre
Die Erdatmosphäre ist die gasförmige Hülle der Erde. Die unterste der fünf Hauptschichten ist die Troposphäre. Hier spielt sich das gesamte Wettergeschehen ab.

Etwa ein Viertel des Gasgemisches, das die Atmosphäre formt, befindet sich innerhalb der ersten elf Kilometer über der Erdoberfläche. Dieses Gemisch, damit ist die Luft gemeint, besteht zu 78 % aus Stickstoff und zu 21 % aus Sauerstoff sowie weiteren Gasen. So wird das Kohlendioxid der Erdatmosphäre von Pflanzen für die Photosynthese verwendet.

Das vor allem in höheren Schichten der Atmosphäre anzutreffende Ozon spielt als Schutz vor schädlicher Sonneneinstrahlung eine wichtige Rolle. Der in der Atmosphäre enthaltene Wasserdampf ist, gefolgt vom Kohlendioxid, einer der wesentlichen Gründe für die Entstehung des Treibhauseffekts.