Nationaler meteorologischer Dienst der Bundesrepublik Deutschland - kurz DWD

Wetterlexikon: Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst in Offenbach
Ein Monitor im Eingangsbereich der Zentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach (Hessen) zeigt am 06.12.2013 eine Deutschlandkarte inclusive der Gebiete mit Unwetterwarnungen. © picture alliance / dpa, Arne Dedert, ade lre

Was ist der Deutsche Wetterdienst?

Unter dem Begriff Deutscher Wetterdienst, kurz DWD, versteht man den nationalen meteorologischen Dienst der Bundesrepublik Deutschland. Dieser wurde 1952 durch die Zusammenführung der verschiedenen Wetterdienste der westlichen Besatzungsmächte gegründet. Sein Hauptsitz ist in Offenbach am Main in Hessen. Der Deutsche Wetterdienst ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts und steht im ständigen Kontakt mit der Bundesregierung.

Der DWD warnt vor wetterbedingten Gefahren und überwacht das Klima in Deutschland

Die vorrangige Aufgabe des Deutschen Wetterdienstes ist das Erbringen von meteorologischen Dienstleistungen, wie zum Beispiel Wettervorhersagen. Dies geschieht für die Allgemeinheit oder für spezielle Nutzer. Dazu gehören unter anderem die Schifffahrt, die Landwirtschaft oder die Wissenschaft. Darüber hinaus warnt der Wetterdienst, falls nötig, vor wetterbedingten Gefahren wie Stürmen oder Hochwassern.

Neben der Vorhersage des Wetters überwacht der Deutsche Wetterdienst außerdem das Klima in der Bundesrepublik. Dieses wird dokumentiert und mögliche Veränderungen werden anhand der erhobenen Daten bewertet. Durch sein Klimaarchiv verfügt der Deutsche Wetterdienst über eine der größten Bibliotheken zum Thema Wetter und Klima.