Wetterlexikon: Luftfeuchte

Wetterlexikon: Luftfeuchte
Den Anteil des gasförmigen Wassers am Gasgemisch der Erdatmosphäre nennt man Luftfeuchte. © SVERDELOV SERG, SERGEJ SVERDELOV

Was ist Luftfeuchte?

Die Luftfeuchte, auch Luftfeuchtigkeit genannt, stellt den Anteil des gasförmigen Wassers am Gasgemisch der Erdatmosphäre dar. Luft kann je nach Temperatur unterschiedlich viel Wasserdampf aufnehmen. Das heißt, die maximale Luftfeuchte ist temperaturabhängig. In heißeren Regionen herrscht also eine höhere Luftfeuchte. Wird die maximale Menge an Wasserdampf erreicht, dann ist die Luft mit Wasserdampf gesättigt.

Trockene Luft ist ein Gemisch vollkommen ohne Wasserdampf

Wird feuchte Luft abgekühlt, sinkt das Fassungsvermögen für Wasser. Auch wenn kein neuer Wasserdampf hinzukommt, ist die Luft bei einer bestimmten Temperatur, dem sogenannten Taupunkt, gesättigt. Wird die Luft weiter abgekühlt, wird ein Teil des Wasserdampfes wieder flüssig und zeigt sich als Niederschlag oder Tau. Dieser Effekt wird zum Beispiel beim Beschlagen von Fensterscheiben sichtbar.

Die Luftfeuchte wird in Gramm Wasser pro Kubikmeter Luft oder in Gramm Wasserdampf pro Kilogramm trockener Luft gemessen. Als trockene Luft wird ein Gemisch vollkommen ohne Wasserdampf bezeichnet.