Wetterlexikon: Was ist ein Sturm?

Was ist ein Sturm?

Ein Sturm ist ein starker Wind mit einer Geschwindigkeit von mindestens 20,8 m/s bzw. 74,9 km/h oder Stufe 9 auf der Beaufortskala. Ab Stufe 10 spricht man von einem schweren, ab Stufe 11 von einem orkanartigen Sturm. Bei einer Windstärke von 12 Beaufort wird ein Sturm als Orkan bezeichnet. Kurze, starke Winde werden Sturmbö genannt. Andere bekannte Gattungen schwerer Stürme sind der Tornado, der Hurrikan, der Taifun oder der Schneesturm Blizzard.

Auf dem Meer toben häufiger Stürme

Stürme entstehen, wenn sich auf kurzer Distanz Druckunterschiede bilden. Bei einem Tiefdruckgebiet ist diese Bedingung häufig gegeben. Es bildet sich ein sogenanntes Sturmtief. Auch besondere Oberflächen wie enge Täler, die den Wind kanalisieren, können Stürme erzeugen. Häufig treten Stürme über dem Meer auf, da die Bodenreibung hier gering ist und die Winde so günstigere Bedingungen auffinden als auf dem Festland. Auf See wird der Begriff Sturm häufig synonym mit hohem Wellengang verwendet.