Wetterlexikon: Ab wann spricht man von einem Orkan?

Was ist ein Orkan?

Wenn ein Sturm die Windstärke 12 oder mehr erreicht, spricht man von einem Orkan. Zudem bewegt sich der Orkan mit mindestens 117,7 km/h bzw. 32,7 m/s fort. Ein Orkan kann zu schweren Sturmschäden führen.

Ein Orkan entsteht meistens im Herbst und Winter

Auch tropische Wirbelstürme können Orkanstärke erreichen, werden aber im heutigen Sprachgebrauch dennoch nicht als Orkan bezeichnet, sondern dann Tornado, Hurrikan, Taifun oder Zyklon genannt. Als Orkan werden nur Stürme bezeichnet, die die oben angeführte Windstärke erreichen oder überschreiten und in Mitteleuropa auftreten. In dieser Region entstehen Orkane meistens im Herbst und Winter, wenn die Temperaturunterschiede zwischen den südlichen Ländern und den Polarregionen größer werden.

Oft es sind es nur Windböen, die bei diesen Stürmen Orkanstärke erreichen. Es sind auch meistens nur die Küstenregionen, Inseln oder bestimmte Berggipfel, die in Mitteleuropa häufiger mit Orkanen rechnen müssen.