Wetterlexikon: Beaufort

Wetterlexikon: Beaufort
Die Beaufortskala reicht von Windstärke 0 bis 12.

Was ist Beaufort?

Beaufort ist eine nautische Maßeinheit zur Messung der Windgeschwindigkeit. Sie besteht aus einer Skala mit 13 Stufen. Null steht hierbei für Windstille, sechs beschreibt starken Wind und zwölf beschreibt einen Orkan. Unterschieden werden muss sie von der Windgeschwindigkeit, die in Knoten berechnet wird, und der Windkraft, die in Newton angegeben wird.

Meteorologen greifen heute eher auf ein Anemometer zurück

Sir Francis Beaufort, nach dem die Skala benannt ist, erfand sie 1806 nicht neu, sondern entwickelte die von Alexander Dalrymple bereits verwendete Skala weiter. Er ergänzte die erste Stufe, die die Windstille bezeichnet und als Null ausgedrückt wird. Die Entwicklung der Skala diente vor allem dazu, im Falle von Änderungen der Windstärke auf hoher See entsprechende Handlungsanweisungen für das Hissen und das Reffen von Segeln zu finden.

Die Skala von Beaufort erfuhr viele Anpassungen und ist in keiner einheitlichen Version standardisiert. Heute greifen Meteorologen daher eher auf das Anemometer zurück, um die Geschwindigkeit des Windes zu messen.