Klima und Wetter im Westjordanland

Das Westjordanland besitzt ein mediterranes Klima. Obwohl das Meer nicht weit von dem Land entfernt ist, wirken keine maritimen Einflüsse auf die Wüstenregion ein. Für das Land sind heiße Sommer und milde Winter typisch. Außerdem regnet es hier mehr als in der Küstenregion Palästinas. Im Winter ist der meiste Niederschlag zu verzeichnen. In seltenen Fällen kann es sogar zu Schnee kommen, nachts ist Frost nicht ausgeschlossen. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 13 Grad. Der Winter beginnt meist Mitte Dezember und dauert bis Ende Februar an. Die regenreiche Zeit im Westjordanland beginnt meist Ende Oktober und endet im März oder April. Die Sommer hingegen erreichen Höchsttemperaturen von 30 bis 35 Grad und stehen somit im starken Kontrast zu den Wintern. Die Sommer des Westjordanlandes sind stets lang und heiß. Die südlichen Gebiete um Hebron verzeichnen höhere Temperaturen als die nördlichen. Die Nächte kühlen allerdings stark ab, sodass es frisch und weniger schwül wird. Niederschlag während des Sommers ist im Westjordanland nicht ausgeschlossen. Zwischen Juni und September regnet es in der Region allerdings meist nicht. Frühling und Herbst sind in ganz Palästina gleich. Dann herrscht mildes Wetter und meist eine Temperatur um die 23 Grad.