Klima und Wetter auf den Philippinen

Die Philippinen gehören zu den größten Inselstaaten der Erde und werden vom Pazifischen Ozean umgeben. Die direkte Lage am Meer wirkt maßgeblich auf das Klima der Philippinen ein, denn aufgrund der geringen Größe der einzelnen Inseln liegen alle Orte nur relativ wenige Kilometer vom Küstenbereich entfernt. Das Klimagefälle zwischen Küste und Inland ist auf den Philippinen also weniger relevant. In der philippinischen Hauptstadt Manila, welche in der gleichnamigen Manilabucht gelegen ist, herrscht tropisches Klima mit einer ganzjährig stabilen Durchschnittstemperatur von etwa 27 Grad Celsius. Der vorherrschende Südwest-Monsun bringt insbesondere von Juni bis September hohe Niederschlagsmengen mit sich. Der regenreichste Monat ist hier mit knapp 500 mm der August; insgesamt beläuft sich die Niederschlagssumme auf über 2.000 mm. In der Vergangenheit kam es in Manila auch zu klimatischen Extremen in Form von tropischen Wirbelstürmen, den Taifunen. Grundsätzlich sind die Niederschlagsmengen auf den Philippinen sehr verschieden. So kommt es in der, am südlichsten gelegenen, Stadt General Santos City im Vergleich zu ungefähr 1.000 mm Niederschlag im Jahr, weshalb diese Region auch als eine der trockensten gilt. Zu den sehenswertesten Landschaften auf dem philippinischen Archipel zählen die Reisterrassen im Norden Luzons. Neben Bergen, tropischen Inseln und Wäldern kann auch UNESCO Welterbe bewundert werden.