Klima und Wetter in Kambodscha

Im tropischen, feuchtwarmen Klima von Kambodscha wechseln sich zwei Jahreszeiten ab. Hierfür sind die Monsunwinde verantwortlich: Während von November bis März trockene Nordostwinde vom Kontinent her wehen und damit die etwas kühlere Trockenzeit bestimmen, ruft von April bis Oktober der feuchte, vom Meer kommende Südwestmonsun die Regenzeit hervor. In dieser Zeit fallen bis zu 80 Prozent der gesamten jährlichen Niederschlagsmenge, vor allem in ländlichen Gebieten können Straßen durch Überschwemmung unpassierbar werden. Die Luftfeuchtigkeit in der Regenzeit beträgt bis zu 90 Prozent und es ist extrem schwül. Dennoch kann die Abkühlung nach der großen Hitze der Trockenperiode, die im April mit Tagestemperaturen bis 40 Grad Celsius ihren Höhepunkt erreicht, als angenehm empfunden werden. Die höchste Niederschlagsmenge fällt mit jährlich 5300 Millimetern in den Kardamom- und Elefantenbergen südwestlich des Tonle Sap. Letzterer ist Südostasiens größter See und gehört zu den fischreichsten Binnengewässern der Welt. Zwar sind die Klimabedingungen in der Trockenzeit bei etwa 26 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit unter 50 Prozent für Europäer meist angenehmer, aber auch die Regenzeit bietet Kambodscha-Besuchern einige Vorteile. Der Dschungel erstrahlt dann in seiner ganzen Pracht, und die Tempel von Angkor Wat sind nicht so überlaufen.