Klima und Wetter in Vietnam

In Vietnam herrschen sehr unterschiedliche klimatische Verhältnisse. Der sogenannte Hai-Van-Pass, der auch Wolken-Pass genannt wird, bildet dabei die Wetterscheide zwischen dem nördlichen und dem südlichen Teil Vietnams. Herrscht in Nord-Vietnam tropisches Wechselklima mit gemäßigten Einflüssen und zwei, sich unterscheidenden Jahreszeiten; ist es in Süd-Vietnam ganzjährig tropisch heiß. In der nördlich gelegenen vietnamesischen Hauptstadt Hanoi liegt subtropisches Klima mit sehr feuchten Sommermonaten vor. Im Jahresdurchschnitt beträgt die Luftfeuchtigkeit in Hanoi etwa 80%, es gibt über 140 Regentage und die Niederschlagssumme steigt auf bis zu 1.700 mm im ganzen Jahr. Monsune wirken zudem maßgeblich auf das Klima ein. In der größten vietnamesischen Stadt Ho-Chi-Minh, auch als Saigon bekannt, welche im Süden Vietnams liegt, beträgt die mittlere Jahrestemperatur über 27 Grad Celsius. Sind die Temperaturen ganzjährig sehr konstant und gleichbleibend, variieren die Niederschlagsmengen hingegen sehr stark. So fallen im September mit etwa 330 mm die meisten Niederschläge, während es im Februar mit nur 4 mm am wenigsten regnet. Diese auffälligen Differenzen kommen durch die vorliegende tropische Regenzeit im Zeitraum von Mai bis Oktober zustande. Vietnam zählt heute zu den attraktivsten Reisezielen im südostasiatischen Raum. Neben alten Kaiserstädten und Tempelanlagen, ist Vietnam reich an traumhaften Stränden und Badebuchten wie beispielsweise Nha Trang. Auch das Hinterland lockt mit faszinierenden Orten und ausgezeichnetem Weltkulturerbe.