Für das Wetter sind die Luftfeuchte und die Bodenfeuchte von Bedeutung

Wetterlexikon: Feuchte

Was ist Feuchte?

Wetterlexikon: Feuchte
Durch Feuchte entstehen Wolken und Niederschläge.

Als Feuchte definiert man den Gehalt von Wasser in einem Gas oder einer anderen Substanz. Die Begriffe Feuchte, Feuchtigkeit und Wassergehalt beschreiben alle dasselbe. Für das Wetter sind die Luftfeuchte und die Bodenfeuchte von Bedeutung.

Die absolute und relative Luftfeuchte

Wasserdampf ist ein normaler Bestandteil der Luft. Sein Anteil an der Luftzusammensetzung wird mit der absoluten oder relativen Luftfeuchte angegeben. Durch Feuchte entstehen Wolken und Niederschläge. Enthält die Luft Feuchte auch in Form von Tropfen, so rechnet man diese nicht mehr zur Luftfeuchtigkeit dazu. Je nach Tröpfchengröße spricht man stattdessen von Regen, Nebel oder Dunst.

Gefriert das Wasser zu Eiskristallen, können Niederschläge in Form von Schnee, Graupel und Hagel auftreten. Bei einer hohen Feuchte in der Luft und gleichzeitig hohen Lufttemperaturen kommt es zu der sogenannten schwülen Hitze. Schwüle empfinden die meisten Menschen unangenehmer als trockene Hitze. Der Grund ist, dass es dem menschlichen Körper aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit schwer fällt, die Körpertemperatur zu regulieren.