Das Maß für den Wasserdampfgehalt in der Luft

Wetterlexikon: Absolute Feuchte

Schwüles Wetter
Gegen die schwüle Luft wedelt sich eine Frau mit einem Fächer eine frische Brise zu. © picture-alliance/ dpa, Roland Weihrauch

Was ist die absolute Feuchte?

Die absolute Feuchte wird als Maß für den Wasserdampfgehalt in der Luft verwendet, gibt also an, wie viel Gramm Wasserdampf in einem Kubikmeter Luft enthalten sind.

Ab 14 Gramm pro Kubikmeter wird's schwül

Überall in Deutschland werden jedes Jahr aufs neue Jahresmittelwerte erschlossen. Zum Beispiel liegt die absolute Feuchte in Hamburg bei 7,2 Gramm pro Kubikmeter oder in München bei 6,6 Gramm pro Kubikmeter. Im Bereich der absoluten Feuchte kann in Mexiko einer der Höchstwerte festgestellt werden. Die Luft ist extrem feucht und warm.

Ab einer Masse von 14 Gramm pro Kubikmeter setzt beim Menschen das Gefühl von Schwüle ein. Andere Möglichkeiten, den Feuchtigkeitsgehalt der Luft wiederzugeben, sind die relative Feuchtigkeit, welche den aktuellen Prozentualanteil der maximalen Luftfeuchte angibt, und die spezifische Feuchtigkeit, welche die Masse an Wasser in Beziehung zur Luftmasse setzt.