Wetterlexikon: Schwüle

Darum ist es bei uns oft so schwül
Darum ist es bei uns oft so schwül Trockene Hitze empfinden wir angenehmer 01:23

Was ist Schwüle?

Als Schwüle wird eine Wetterlage bezeichnet, bei der die Umgebungsluft bei hohen Temperaturen stark mit Wasserdampf gesättigt ist. Dieses Phänomen wird auch schwüle Hitze genannt. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit wird die Wärmeregulierung des Körpers behindert, da die Verdunstung des Schweiß eine geringere Abkühlung verschafft.

Erst ab 16 Grad kann es schwül werden

Die Folge ist, dass die Schwüle als sehr unangenehm und viel wärmer empfunden wird als etwa eine trockene Hitze. Die trockene Hitze ist eine Umgebungsluft mit einer geringen relativen Luftfeuchtigkeit. Ob das Wetter schwül ist, hängt von der absoluten Luftfeuchtigkeit ab. Die Berechnung der kritischen Luftfeuchtigkeit gilt als sehr aufwendig. Als Grenzwert wird eine absolute Luftfeuchtigkeit von 13,5 g Wasserdampf pro Kubikmeter Luft herangezogen. Ein Wetter, das als schwül empfunden wird, stellt sich erst ab einer Temperatur von ca. 16° C ein.