Klima und Wetter in Japan

Japan ist aufgrund seiner geografischen Lage vielen klimatischen Extremen ausgesetzt. Diese werden zusätzlich durch den Westpazifik und vom Windeinfluss mitbestimmt. Die japanischen Wintermonate (Januar bis März) sind bei einer Durchschnittstemperatur von 8,7 Grad feucht-kalt. Hervor sticht der schneereiche Winter auf der Insel Hokkaido, wobei in andern Teilen Japans nur selten Schneefall vorkommt. Während der niederschlagsarmen Frühjahrszeit lässt die Sonne die Lufttemperaturen regional auf bis zu 30 Grad ansteigen. Mit der zwischen Juni und Juli einsetzenden Regenzeit werden die trockeneren, warmen Luftmassen zunehmend feuchter und die Sommermonate bis in den Frühherbst hinein spürbar heißer. Die Luftfeuchtigkeit nimmt gegen Ende September wieder ab. Die Temperaturen liegen hingegen bis Oktober/November zumeist noch über der 20 Gradgrenze. Erst zum Jahresende fällt das Thermometer unter die 10 Gradmarke. Aufgrund der geografischen Unterschiede kann es regional zu Abweichungen kommen. Zwischen Mai bis Oktober ist zudem mit aus südwestlicher Richtung auf die Hauptinsel treffenden Taifunen zu rechnen. Als klimatische Besonderheit gelten die östlich von Taiwan im Pazifik gelegenen Inselgruppen um und mit Okinawa. Dort herrscht ein subtropisches Klima mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur von rund 22 Grad. Geprägt durch die Regenzeit und Taifunsaison sind die Sommermonate feucht-heiß. Die Wintermonate fallen deutlich milder aus.