Wetterlexikon: Wetterstation

Wetterlexikon: Wetterstation
Februar 2018: Das Brockenplateau mit seiner Wetterstation ist vom Sonneberg hinter Fichten zu sehen. © dpa, Swen Pförtner, spf gfh

Was ist eine Wetterstation?

Eine Wetterstation besteht aus einer Kombination technischer Messgeräte zwecks Erfassung und Speicherung meteorologischer Daten zur örtlichen Wetter- oder Klimabeobachtung. Staatliche Wetterstationen dienen vor allem auch zur Ableitung von Prognosen für die örtliche oder regionale Wetterentwicklung.

Analoge und digitale Wetterstationen

Bezogen auf den technischen Ausstattungsstandard stehen analoge oder digitale Wetterstationen zur Verfügung. Digitale Wetterstationen mit moderner Datenfernübertragungstechnik liefern Wetterdaten an einen PC oder in lokale Netzwerke und Funknetzwerke sowie auf Handys oder weltweit ins Internet. Bei den dabei verwendeten Sensoren handelt es sich hauptsächlich um Regen- und Windmesser sowie Thermometer und Barometer. Unter Bewertung des Luftdrucks, der Temperaturentwicklung und der gemessenen Luftfeuchtigkeit werden oftmals Wetterprognosen erstellt. Zuverlässigere Werte lassen sich durch die ergänzende Erfassung der Regenmenge und der Windgeschwindigkeit berechnen.

Der Deutsche Wetterdienst verfügt über 124 vollautomatische Wetterstationen. Die älteste weltweit noch im Betrieb befindliche Wetterstation befindet sich in Oberösterreich an der Sternwarte Kremsmünster. Dort werden seit 1762 Wettermessungen durchgeführt.