In dieser Zone wehen das ganze Jahr die Passatwinde

Wetterlexikon: Passatzone

Wetterlexikon: Passatzone
Der Regenwald liegt in der feuchten Passatzone. © dpa, Ralf Hirschberger

Was ist eine Passatzone?

Als Passatzonen oder Passatklimazonen werden zwei gürtelförmige Klimazonen zwischen dem Äquator und 30 bis 35° nördlicher und südlicher Breite bezeichnet. In dieser Zone wehen das ganze Jahr über großräumige, bodennahe Ostwinde, die Passate genannt werden. Diese Winde entstehen durch eine Dynamik der Atmosphäre im Tropenraum und werden durch die Erdrotation abgelenkt.

Trockene und feuchte Passatzone

Die trockene Passatzone zeichnet sich durch trockene Passatwinde aus, die für ein arides Klima mit wenig Niederschlag sorgen und den Boden durch die starken Luftströmungen austrocknen. Die trockene Passatzone ist deswegen meist durch Wüsten gekennzeichnet, wie zum Beispiel die Sahara oder das australische Outback. Das feuchte Passatklima hingegen zeichnet sich durch reichlich Niederschlag aus und sorgt für ein humides Klima. In der feuchten Passatzone sind beispielsweise der Regenwald, die Feuchtsavanne oder der subtropische Feuchtwald anzutreffen.