Darum gibt es Tag und Nacht

Wetterlexikon: Erdrotation

Planet Erde.
Satellitenaufnahme des Planeten Erde. © MEV

Was ist die Erdrotation?

Mit der Erdrotation ist die Drehung der Erde um ihre Achse gemeint. Sie ist der Grund dafür, dass es Tag und Nacht gibt. Eine komplette Umdrehung dauert im Durchschnitt 23 Stunden, 56 Minuten und 4,1 Sekunden. Diese Zeit bezeichnet man als siderischen Tag in Anlehnung an das lateinische Wort Stern (sidus). Die Richtung, in die sich die Erde dreht, ist Osten. Die Drehgeschwindigkeit bei der Erdrotation liegt bei 1.670 km/h in 24 Stunden.

Der Frühlingspunkt dient als Berechnungshilfe

Als Bezugspunkte für die genaue Messung der Rotationszeit werden ruhende Referenzpunkte außerhalb unserer Galaxie benutzt. Dieses ist jedoch noch nicht lange der Fall und deswegen wird in der Praxis der Frühlingspunkt als Berechnungshilfe verwendet. Dieser kann unter Einbeziehung der Lage von Sternen und Planeten ständig neu berechnet werden. Die Zeit, die vergeht, bis die Erde nach einer Drehung wieder die gleiche Stellung in Bezug auf den Frühlingspunkt hat, nennt man Sterntag.