Es regieren Blitz und Donner

Sommergewitter mit Unwettergefahr durch Starkregen und Hagel

von Carlo Pfaff & Karim Belbachir

Es bleibt diese Woche dabei: Die meisten Menschen müssen in dieser heißen und schwülen Sommerwoche mit Gewitter und Regenschauer leben. Und die Unwettergefahr ist teilweise enorm.
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Tief Bernd bringt Unwetter

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Fast überall können sich Gewitter entladen am Dienstag

Nicht nur warme Temperaturen begleiten uns in dieser Woche. Vor allem Blitz und Donner machen auf sich aufmerksam. Die werden begleitet von einer steten Unwettergefahr. So ist an der Vorderseite der Kaltfront von Tief Bernd am Dienstagvormittag schon ein Gewittercluster unterwegs, das von Niedersachsen Richtung Ostsee zieht. Gerade im Osten rechnen Experten mit höherer Gewittertätigkeit.

Hinter der genannten Gewitterfront wird aber bereits das nächste energiegeladene Paket geschnürt. Später sind dann Regionen in der Mitte und im Süden Deutschlands betroffen, wo sich stellenweise heftige Gewitter entladen. Lokal besteht die Gefahr von Unwettern durch Starkregen, Hagel, Sturmböen. Gerade in der Nähe der Gewitter kann der Wind stürmischer werden.

Gleiche Wetteraussichten: Gewitter mit möglichen Unwettern und Schwüle

Die Unwettergefahr bleibt aber auch in den folgenden Tagen bestehen, auch wenn sich diese am Mittwoch hauptsächlich auf die Mittelgebirge begrenzt. Dennoch kann es teilweise bis nach Südbayern und Südbaden unwetterartig krachen– dort allerdings eher vereinzelt.

Das bleibt auch am Donnerstag so. In der Mitte bleibt die Unwettergefahr eminent hoch. Gebietsweise könnte es stark regnen, hageln oder der Wind stürmisch wehen. Ob dort die Sonne gut zu sehen sein wird, bleibt abzuwarten bei der dichten Wolkendecke. Die Wärme und die Feuchtigkeit werden aber dazu führen, dass es sehr schwül wird und dann gilt es auf die Gesundheit zu achten.

Gewitter nehmen zum Wochenende ab

Eine richtige Beruhigung an der Gewitterfront gibt es erst am Freitag. Vereinzelt gibt es sie nur noch im Südwesten Deutschlands, doch hauptsächlich scheint dort die Sonne und bringt uns einen heißen Sommertag mit bis zu 34 Grad. Im Nordosten regnet es dagegen häufiger und auch im Nordwesten sind hin und wieder ein paar Schauer dabei. Dort nehmen die Gewitter und Schauer am Samstag nach einem noch freundlichen Start in den Tag zu. Überhaupt scheint der Norden die einzige Region zu sein, wo es am Wochenende noch nass werden könnte. Ansonsten macht der Sommer wieder auf heiß und sonnig.

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(kfb, afp)