Der Wetter-Tag bei wetter.de
Winter pausiert und der Vorfrühling klopft an
Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter- und Klima-News des Tages:
Zunächst ist es in der Nordhälfte meist dicht bewölkt und regnerisch, im Osten regnet es auch mal kräftiger. Im Südosten hält sich teils zäher Nebel, ganz im Süden scheint häufig die Sonne. Später lockert es auch im Nordwesten auf. Der frische Wind weht aus südlichen Richtungen, dazu gibt es 2 bis milde 14 Grad.
Wettercheck fürs Europawetter
So geht es in unseren Nachbarländern durch die Wochenmitte:
- In Irland fällt verbreitet Regen, später wird es auch in Schottland nass, 5 bis 10 Grad.
- In England und Wales hält sich zu Beginn zäher Nebel, gegen Abend fällt in Südengland ebenfalls etwas Regen, 3 bis 8 Grad.
- In Tschechien, in der Slowakei sowie von Oberösterreich bis ins westliche Ungarn ist häufig mit zähem Nebel zu rechnen, östlich von Budapest fällt etwas Schnee bzw. gefrierender Regen; -6 bis 3 Grad.
- Auch in Polen zieht Schnee und Regen durch, in deren Übergangsbereich fällt gefrierender Regen; von Ost nach West -8 bis +4 Grad.
- In Teilen Norwegens und verbreitet auch in Schweden fällt Schnee, in Südschweden sind auch kräftige Schneefälle einzuplanen, -8 bis 1 Grad, in den südlichen Landesteilen bzw. an den Küsten bis 4 Grad.
- Auf der Iberischen Halbinsel hält sich zu Beginn verbreitet Nebel, gebietsweise fällt etwas Regen, später trocknet es von Westen her ab, 7 bis 15 Grad.
Klimajahr 2025: Rekordtemperaturen und besorgniserregende Trends
Laut dem EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus war 2025 das drittheißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, mit einer globalen Durchschnittstemperatur von 1,47 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Dies geschah im Kontext einer besorgniserregenden Entwicklung, da die Durchschnittstemperaturen der letzten drei Jahre erstmals über 1,5 Grad lagen, was die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens gefährdet. Forscher warnen, dass die 1,5-Grad-Grenze möglicherweise bereits Ende dieses Jahrzehnts überschritten wird.
Die Erderwärmung wird vor allem durch die fortgesetzte Nutzung fossiler Brennstoffe vorangetrieben, während die USA unter Präsident Trump aus dem Pariser Abkommen und der Klimarahmenkonvention der UN ausgestiegen sind. Trotz der negativen Effekte des Klimawandels, wie häufigere Wetterextreme, wurden 2025 in vielen Regionen neue Temperaturrekorde erreicht, insbesondere in der Sahelzone und Teilen Asiens.
Für 2026 wird erwartet, dass es eines der fünf heißesten Jahre der Geschichte wird, was die Dringlichkeit von Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels unterstreicht.
Anstieg der Heizkosten 2025 - Niedersachsen und Bremen im Vergleich begünstigt
Verbraucher müssen im kommenden Jahr mit höheren Heizkosten rechnen, wobei Niedersachsen und Bremen im Vergleich zu anderen Bundesländern weniger stark betroffen sind. Laut Berechnungen des Vergleichsportals Verivox und des Energiedienstleisters Techem wird ein Anstieg der Heizkosten um durchschnittlich 8,6 Prozent im Jahr 2025 prognostiziert. Für Niedersachsen wird ein Anstieg von 5,9 Prozent und für Bremen von 7,1 Prozent erwartet.
Die Gründe für die Kostensteigerung sind ein höherer Verbrauch aufgrund eines kalten Februars und eines Kälteeinbruchs im November sowie leicht gestiegene Gaspreise. Regionale Unterschiede in den Heizkosten sind auf die jeweiligen Wetterbedingungen zurückzuführen.
Wetterlage: Atlantische Tiefausläufer sorgen für mildere Luft

Mit einer westlichen Strömung gelangt weiter milde und sehr feuchte Luft ins Land, durch den Einfluss von Tief Hiltrud wird es heute verbreitet unbeständig und regnerisch. Auf der Rückseite der schwachen, durchziehenden Kaltfront lockert es etwas auf.
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Verwendete Quellen: eigene wetter.de-Recherche mit dpa, Reuters, AFP, DWD.de



