Klima und Wetter in Venezuela

Entsprechend seiner geografischen Lage ist das Klima in Venezuela tropisch geprägt, da das Land in Äquatornähe liegt und daher sehr geringe Temperaturunterschiede in den Jahreszeiten aufweist. Venezuela wird in vier Klimazonen eingeteilt. Je nach Region findet man ein gemäßigtes, alpines oder tropisches Klima vor. Im ganzen Land findet die Regenzeit zwischen Mai und November statt. Die mit Abstand feuchtesten Monate sind Juni und August. Dies hängt mit dem Einfluss der innertropischen Konvergenz zusammen, jedoch lässt dieser Einfluss im Süden des Landes nicht nach. Durch Venezuelas unterschiedliche Klimazonen gibt es erhebliche Unterschiede in der Niederschlagsmenge. Hierbei fallen in den Küstengebieten des Westens nur 400 Millimeter, während im Süden bis zu 4.000 Millimeter Niederschlag verzeichnet werden. Auch die Durchschnittstemperaturen hängen von der Region und deren Höhenlage ab. Die kühlste Jahreszeit findet sich in Dezember und Januar, während die wärmste Zeit des Jahres im März und April liegt. Die durchschnittlichen Höchsttemperaturen liegen im Flachland bei 25 bis 29 Grad. Im Hochgebirge ist jedoch mit nur etwa 8 Grad zu rechnen. Die Temperaturunterschiede zwischen einzelnen Gebieten Venezuelas können je nach Region bis zu 50 Grad betragen.