Wetterlexikon: Wogenwolken

Wogenwolken bilden sie sich in der Cirrusschicht
Im Sommer bilden sich Wogenwolken in der Cirrusschicht. © picture alliance / blickwinkel/F, F. Herrmann

Was sind Wogenwolken?

Wogenwolken sind ein selten zu beobachtendes Ergebnis vertikaler Bewegungen von warmen und feuchten Luftströmen. Im Sommer bilden sie sich in der Cirrusschicht, im Winter entstehen sie als Stratocumuluswolken. Ihre typische Form, die sehr hoch aufragende Wellenformationen erreichen kann, ist dabei ein unsicherer Anzeiger von kommenden Wetterbedingungen im Sommer. Wenn sich die Wolken verengen und zu Cirrostratuswolken werden, kündigen sie Regen an oder lösen sich in sogenannte Schäfchenwolken auf.

Wogenwolken enstehen aus Kondensation immer wieder neu aus sich heraus

Dennoch treten Wogenwolken hauptsächlich im Winter auf und zeigen sich dann am Horizont in Form hoher Meereswellen. Sie entstehen zudem, wenn starker Wind ein Gebirge überströmt, sich die Richtung der Strömung ändert oder eine Grenze von zwei atmosphärischen Dichtezuständen vorliegt. Wogenwolken bewegen sich wenig und entstehen durch Kondensation immer wieder neu aus sich heraus.