Wetterlexikon: Stratocumulus

Wetterlexikon: Stratocumulus
Wolken in eine Stratocumulus volutus-Wolkenformation. © deutsche presse agentur

Was ist Stratocumulus?

Die in Deutschland am häufigsten aufkommende Wolkenart trägt den Namen Stratocumulus und zeigt sich in Form von charakteristischen, grauen und weißlichen Flecken, Schichten oder Feldern von Wolken. Diese bestehen aus Schollen, Walzen oder Ballen, die mosaikartig angeordnet sind. Ihre Struktur kann als nicht-faserig oder dicht bezeichnet werden. Die mehr oder weniger regelmäßig angeordneten kleinen Wolkenteile haben eine Breite von mehr als fünf Grad. Die Stratocumulus kann bei allen möglichen Wetterlagen aufkommen und ist ein Anzeichen für stabiles Wetter.

Stratocumulus mit einer langen, faserige Schleppe kann Eiskristalle rieseln lassen

Stratocumulus sind nicht für den Regenfall verantwortlich. Allerdings kann es bei sehr tiefen Temperaturen im Winter passieren, dass manchmal Eiskristalle zu Boden fallen. Eine gutes Anzeichen dafür, dass bald Eiskristalle fallen werden, ist eine lange, faserige Schleppe. Die Entstehung der Wolken kann viele Ursachen haben, etwa Turbulenzen, Konvektion von labilen Luftschichten, Wellenbewegung von sehr feuchten Luftschichten oder die Größenzunahme einer anderen Wolke.