Vertikale Luftströmungen in der Meteorologie

Wetterlexikon: Konvektion

Wetterlexikon: Konvektion
Bestes Beispiel für Konvektion sind die Cumulus- oder Haufenwolken. © picture alliance / blickwinkel/C, C. Wermter

Was ist eine Konvektion?

Der Begriff Konvektion beschreibt vertikale Luftströmungen in der Meteorologie. Diese werden durch die Temperaturdifferenz von warmer (undichter) und kalter (dichter) Luft bedingt. Warme Luft steigt auf, wenn die Erde durch Sonnenstrahlen erwärmt wird. Zugleich sinkt die kühlere Luft ab.

Konvektion kann auch als Diffusionsvorgang bezeichnet werden

Konvektion definiert sich über mitführende Prozesse (Hebungsvorgänge an Wetterfronten, Thermik und Rückseitenwetter hinter Kaltfronten). Sichtbar werden diese durch konvektive Wolken, die typischerweise in Form von Cumulus- bzw. Haufenwolken auftreten. Die Wolken zeigen die vertikale Umschichtung der Atmosphäre an.

Zu den imposanteren Gebilden zählen die Gewitterwolken (Cumulonimben), welche den regsten Luftaustausch vorweisen. Diese Bewegung ermöglicht es, dass sogar faustgroße Hagelsteine in der Schwebe gehalten werden können. Konvektion kann auch als Diffusionsvorgang bezeichnet werden, da ein stetiger Ausgleich von kalter und warmer Luft stattfindet.