Wetterlexikon: Wintergewitter

'Andrea' entfacht brennenden Kirchturm
'Andrea' entfacht brennenden Kirchturm Orkanschäden und -opfer in Deutschland (6.1.12) 01:14

Was ist Wintergewitter?

Ein Gewitter, welches im Winter stattfindet, wird als Wintergewitter bezeichnet. Diese Gewitterart tritt in Mitteleuropa relativ selten auf, da hier die Wetterbedingungen in der Atmosphäre nicht optimal sind. Ein Wintergewitter zeichnet sich durch sein plötzliches und starkes Auftreten aus. Häufig kommt es zu starken Regenfällen, die in der Nacht zu Glatteis werden können. In einigen Fällen kann auch ein kleiner Schneesturm entstehen, welcher nur kurz anhält, aber dafür sehr stark ist.

Wintergewitter sind meist kürzer als Sommergewitter

Nicht selten finden Wintergewitter über Nacht statt und am nächsten Morgen ist die komplette Landschaft mit Schnee bedeckt. Gewitter im Winter sind häufig kürzer als Gewitter im Sommer. Wintergewitter treten gehäuft in Küstenregionen auf. Sie verschlechtern die Sicht und können am Abend auf der Straße zu Unfällen führen. Die Höhe des Schnees kann ebenfalls rapide durch das Gewitter zunehmen.