Wetterlexikon: Wasserdampf

etterlexikon: Wasserdampf
Wasserdampf steigt aus den Kühltürmen eines Braunkohlekraftwerks in Brandenburg. © deutsche presse agentur

Was ist Wasserdampf?

Wasserdampf, der in der Atmosphäre enthalten ist, wird als Luftfeuchte bezeichnet und ist in der Meteorologie neben dem Luftdruck und dessen Temperatur einer der Basiswerte. Allgemein wird er gasförmige Zustand von Wasser als Wasserdampf bezeichnet. Dabei kann Wasser als einziges Molekül in der Atmosphäre in drei Aggregatzuständen auftreten. Darunter fallen gasförmiges Wasser, der Wasserdampf, flüssiges Wasser und gefrorenes Wasser wie Eis.

Untersättigter, gesättigter und übersättigter Wasserdampf

Wasserdampf ist ein unsichtbares und geruchloses Gas, welches beim Verdampfen in offenen Umgebungen oder beim Verdunsten aus flüssigem Wasser entstehen kann. Durch die Kondensation von Wasserdampf kann dieser wieder in den flüssigen Zustand zurückgeführt werden.

Eine Besonderheit von Wasserdampf ist, dass dieser sowohl in untersättigten, gesättigten sowie übersättigten Phasen des Wassers auftreten kann. In der mittleren Atmosphäre trifft man nicht auf übersättigten Wasserdampf, da immer genügend Kerne existieren, durch die Wasserdampf direkt zu Wolken oder Tau kondensieren kann.