Wetterlexikon: Warmfront

Wetterlexikon: Warmfront
Warmfronten werden in Bodenwetterkarten mit einer Linie aus roten Halbkreisen eingezeichnet. © Fiedels - Fotolia

Was ist eine Warmfront?

Die Warmfront zählt zu den Wettererscheinungen, welche mit einem Tiefdruckgebiet zusammenhängen. Ihr Gegenteil ist die Kaltfront. Es gibt lediglich einen einzigen, sehr seltenen Typ von Warmfront, die Aufgleitfront. Auf Wetterkarten wird eine Warmfront mit roten Halbkreisen dargestellt.

Die Temperatur steigt mit Eintreffen der Warmfront an

Im Vergleich zu einer Kaltfront ist die Warmfront ruhiger. Sie entsteht aus warmen Luftmassen. Dadurch, dass warme Luftmassen leichter sind als kalte, können sie auf den kalten Luftmassen gleiten. Durch die kalte Luft kondensiert die Feuchtigkeit in den warmen Luftmassen.

Cirruswolken kündigen das Auftreten einer Warmfront an. Allerdings bilden sich eine Vielzahl an unterschiedlichen Wolkentypen im Bereich der warmen Luftmassen. Lang anhaltender, gleichbleibender Landregen und sommerliche Einschubgewitter gehen auf eine Warmfront zurück.

Die Warmfront hat starke Auswirkungen auf die Luft. Vor ihrem Auftreten ist der Luftdruck leicht fallend, danach zunehmend fallend. Die Warmfront ist ebenso für ansteigende Temperaturen nach ihrem Eintreffen verantwortlich. Sie verdrängt zudem den Wind und ändert seine Richtung.