Wetterlexikon: Landregen

Wetterlexikon: Landregen
Landregen ist durch seine Gleichmäßigkeit und geringe Intensität bei Bauern beliebt. © dpa, Patrick Pleul

Was ist Landregen?

Landregen ist eine Bezeichnung für lang anhaltenden Dauerregen, der dadurch verursacht wird, dass warme auf kühle Luft aufgleitet. Deshalb wird er auch Aufgleitniederschlag genannt. Normalerweise tritt Landregen nach einer Warmfront auf. Landregen fällt aus hochreichenden, sehr weit ausgedehnten Wolken, den Nimbostratus. Sie überziehen den gesamten Himmel mit einer undurchdringlichen, grauen und schwer wirkenden Decke. Unter dieser Decke herrscht meist feuchtwarme Luft. Landregen ist durch seine Gleichmäßigkeit und geringe Intensität eine von Bauern sehr gewünschte Regenform.

Landregen fällt meist im Herbst oder Frühling

Landregen fällt in Mitteleuropa mindestens sechs Stunden ununterbrochen, mit nur 0,5 Milliliter Niederschlag pro Stunde bei kleinen Wassertröpfchen. In den Tropen und Subtropen kann der Niederschlag hingegen tagelang andauern. Es wurden auch bereits wochenlange Landregen in diesen Regionen verzeichnet. Dieser Regen entsteht bei einem ausreichenden Temperaturunterschied, der jedoch im Gegensatz zu Starkregen moderat ist und nicht abgebaut wird. Landregen fällt meist im Herbst oder Frühling, wenn kontinentale Kaltluft auf milde Meeresluft trifft.