Nächste Woche regnerischer und kälter

Vom schönen Altweibersommer in den schmuddeligen Herbst

von Henning Liss und Carlo Pfaff

Der Sommer 2022 neigt sich dem Ende entgegen. Zum Abschied schenkt er uns noch ein paar sonnige Tage, doch am Freitag, dem 23. September, beginnt der Herbst. Am Wochenende wird das Wetter schon wechselhafter und in der neuen Woche gehen die Temperaturen in den Sinkflug, die Prognose zeigt dann zahlreiche Regenschauer.

Oben im Video die Temperaturentwicklung für die nächsten 14 Tage

Bis Freitag: Altweibersommer mit Sonnenschein bei Höchstwerten bis 23 Grad

Sonnenstunden für Deutschland am Freitag, 23.09.2022
Hoch STEFAN schenkt dem Süden noch ein paar sonnige Tage. Im Norden gibt es allerdings weniger Sonnenschein.

Besonders im Süden Deutschlands gibt es viel Sonnenschein und warme Temperaturen. Am Freitag reichen die Höchstwerte im Südwesten bis zu 23 Grad. Eine solche Wetterperiode mit kalten Nächten und sonnigen Tagen am Sommerende kann man als „Altweibersommer“ bezeichnen. Im Norden gibt es zwar mehr Wolken, aber auch dort gibt es höchstens vereinzelt Regenschauer.

Wochenende: Einige Regenschauer, aber noch relativ warm

Niederschlag für Deutschland für Sonntag, 25.09.2022
Tief STEFANIE bringt einige Regenschauer am Wochenende.

Kurz nach dem Herbstbeginn am Freitag ändert sich die Wetterlage. Meteorologe Carlo Pfaff erklärt: „Ausgerechnet am Wochenende verzieht sich STEFAN Richtung Balkan und so nimmt der Einfluss eines neuen Tiefs über dem Atlantik namens STEPHANIE zu. Dabei strömt zunehmend feuchte, vorerst aber noch recht milde Luft ein.“ Es gibt also zahlreiche Wolken und einige Schauer, aber die Temperaturen bleiben noch relativ warm bei Höchstwerten von 15 bis 21 Grad am Samstag und 14 bis 18 Grad am Sonntag.

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Deutliche Abkühlung und mehr Regen in der nächsten Woche

Höchstwerte für Deutschland am Mittwoch, 28.09.2022
Der Herbst 2022 drückt die Temperaturen in Deutschland schon bald nach unten.

Nach dem Wochenende geht es bald bergab mit den Temperaturen und dazu kommt noch Regen. Pfaff beschreibt die Entwicklung der ersten Herbstwoche: „Nach kurzer Wetterberuhigung folgt von Montag auf Dienstag schon das nächste Tief und legt sich dann mitten über Deutschland. Dabei wird es immer nasser und ab Mittwoch dann auch merklich kühler. Bis Ende des Monats können im Süden und Westen 10 bis 20, im Schwarzwald und an den Alpen sogar 20 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen, Weniger Regen fällt im Nordosten mit 1 bis 10 Litern.“

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(cli, apf)