Der Wetter-Tag bei wetter.de

Neujahr mit Sturm, Schnee und glatten Straßen

von Claudia Träger

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter- und Klima-News des Tages:

Schwupp, da ist das Neue Jahr da. Frohes Neues zusammen! Wollt Ihr Euren Kater spazieren führen oder lieber im Bett oder auf der Couch pflegen? Letzteres bietet sich wohl für die meisten eher an, denn draußen sieht es nicht so verlockend aus.

Ziemlich ungemütlich beginnt das Jahr 2026.
Ziemlich ungemütlich beginnt das Jahr 2026.

Das neue Jahr beginnt im Norden dicht bewölkt und regnerisch. An den Küsten sind Gewitter mit Graupel möglich. In der Mitte fällt etwas Schneeregen oder Schnee. Aufgepasst! Die Straßen können besonders am Nachmittag glatt werden. Der Süden kommt trocken davon und es gibt ein paar sonnige Abschnitte.

Wind macht die mickrigen Temperaturen auch nicht besser.
Wind macht die mickrigen Temperaturen auch nicht besser.

Es ist sehr windig bis stürmisch aus Südwest bis West. An der Nordsee können Sturmböen bis 100 km/h, auf dem Brocken im Harz Orkanböen pfeifen. Maximal -1 bis +6 Grad.

Wetterlage: Tief Tizian lässt es schneien

Wolken überwiegen jetzt wieder in Deutschland.
Wolken überwiegen jetzt wieder in Deutschland.

Ein Tiefdruckkomplex über Skandinavien schickt immer wieder Randtiefs mit der nordwestlichen Strömung vom Nordmeer über die Nordsee nach Mitteleuropa. Jetzt ist Tief Tizian am Zug. Es lenkt Kaltluft aus der Polarregion über die Britischen Inseln nach Deutschland. So kann sie sich nicht so erwärmen als wenn sie über die relativ warme Nordsee kommen würde und so kann es auch im sonst so milden Westen jetzt mal weiß werden.

2025 - Sonnenjahr mit ungewöhnlicher Wärme und deutlichem Niederschlagsdefizit

Sonniges Winterwetter in Norddeutschland
Im gerade vergangenen Jahr gab es besonders viel Sonnenschein

Auf seiner zwölfmonatigen Reise durch das Wetterjahr 2025 präsentierte sich Deutschland sehr warm, sonnenreich und niederschlagsarm, mit einer historischen Frühjahrstrockenheit im Osten. Anfang Juli geriet das Land unter extremer Hitze ins Schwitzen, während der September vor allem im Westen mit intensiven Regenfällen aufwartete. Im Oktober wurde der sonnige Jahresverlauf gebietsweise durch ungewöhnlich trübe Verhältnisse unterbrochen, ehe sich auf der Zielgeraden die Sonne erneut großzügig zeigte. Das vermeldete der Deutsche Wetterdienst (DWD).

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Verwendete Quellen: eigene wetter.de-Recherche mit dpa, Reuters, AFP, DWD.de