Klima und Wetter auf den Marshall Inseln

Ihrer Nähe zum Äquator verdanken die Marshallinseln ihr tropisches, feuchtheißes Klima. Im Jahresverlauf gibt es nur geringe Temperaturschwankungen, auch nachts kühlt es nicht nennenswert ab. Lediglich in der Zeit zwischen Januar und März bringt der Nordostpassat eine etwas frischere Brise heran. Während die durchschnittliche Temperatur auf den nördlichen Atollen etwa 26 Grad Celsius beträgt, werden auf den südlicher gelegenen Inseln durchschnittlich 28 Grad erreicht. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 85 Prozent und ist damit, wie überall in den Tropen, sehr hoch. Tropisch sind auch die Wassertemperaturen rund um die Marshallinseln. Sie bewegen sich ganzjährig zwischen 28 und 30 Grad. Mit teils heftigen, dafür aber kurzen Regenschauern ist auf den Inseln das ganze Jahr über, schwerpunktmäßig aber zwischen Mai und November zu rechnen. Die jährliche Niederschlagsmenge reicht dabei von 500 bis 800 Millilitern im Norden bis zu 4.000 Millilitern im Süden. Trotz dieser Wassermengen kommt es gelegentlich zu Dürreperioden, da die Kalk-Atolle kaum Wasser speichern können. Tropische Wirbelstürme kommen auf den Marshallinseln eher selten vor, sind aber, vor allem in den Herbstmonaten, nicht völlig auszuschließen.