Klimakonferenz: Länder verpflichten sich zu Milliardenbeträgen für den Umweltschutz
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01:09 / 24.01.26 17:30Waldschutzfonds zur Rettung tropischer Regenwälder
Klimakonferenz: Länder verpflichten sich zu Milliardenbeträgen für den Umweltschutz
Auf der Klimakonferenz in Belém wurde der neue Waldschutzfonds "Tropical Forest Forever Facility" vorgestellt, der öffentliches und privates Geld kombiniert, um tropische Regenwälder langfristig zu schützen. Teilnehmende Länder erhalten bis zu vier US-Dollar pro Hektar geschütztem Wald, während 20 % der Mittel an indigene Gemeinschaften fließen. Brasilien, Indonesien und Deutschland haben jeweils 1 Milliarde US-Dollar zugesagt, Norwegen sogar 3 Milliarden. Ziel des Fonds ist es, finanzielle Anreize für den Schutz der Regenwälder zu schaffen.
Tropische Regenwälder, so wie dieser hier, speichern extrem viel CO2. Und jetzt gibt es eine neue Idee, wie sie langfristig geschützt werden könnten. Und damit. Hallo zum Klima Update. Dieses Mal aus dem brasilianischen Belém, wo sich die Welt zum 30. Mal zur Klimakonferenz getroffen hat. Ein wichtiges Ergebnis dieser Konferenz ist ein neuer Waldschutzfonds, die sogenannte Tropical Forest Forever Facility. Sie kombiniert öffentliches und privates Geld, investiert es am Finanzmarkt und aus den Gewinnen sollen dann die Länder bezahlt werden, die den Regenwald erhalten. Teilnehmende Staaten können bis zu vier US Dollar pro Hektar geschütztem Wald pro Jahr erhalten. Überwacht werden soll das Ganze mit Satellitenbildern und mindestens 20 Prozent der Gelder fließen direkt an indigene Gemeinschaften oder lokale Communities, die eine besondere Rolle beim Schutz des Waldes spielen. Bisher haben Brasilien, Indonesien und Deutschland jeweils 1 Milliarde US Dollar zugesagt. Norwegen sogar drei. Organisiert und verwaltet wird der Fonds von der Weltbank. Ziel ist es, einen langfristigen finanziellen Anreiz zu schaffen, die Regenwälder zu schützen, anstatt kurzfristig von der Abholzung zu profitieren.