Puh, das ist Vollherbst
November wird nass, warm und ruppig
Der November hat nicht gerade ein gutes Image, dieser Monat ist halt nicht gerade berühmt für sein Wetter. Nicht umsonst reden wir vom November-Blues oder der Herbst-Depression. Die aktuellen Prognosen zeigen auch einen November, den wir nicht gerade lieben werden. Es wird wohl recht nass und mild – und das hat Potenzial für klassische Herbststürme.
Oben im Video ist die Luftmassengrenze in Deutschland deutlich zu sehen
Ziemlich eklig und genug Raum für Herbststürme

Die erste Hälfte des Novembers wird ziemlich mild – und nass. Da gibt es kaum einen Tag ohne Regensignale. Ein Regenschirm-Monat also? Nicht ganz, denn die zweite Hälfte trocknet es offenbar ab. Da könnte es dann auch ruhige Tage mit Sonne und dem berühmten November-Nebel geben. Das wäre immerhin tolles Wetter für Spaziergänge oder Sport im Freien.
Bei den Temperaturen scheint sich der November der klassischen Erderwärmung anzupassen. Mit +2,3 Grad wird es deutlich zu warm. Vor allem die erste Hälfte, also die regnerische, wird auch noch sehr mild. Was heißt das? Das könnte auf eine recht ruppige und windige Wetterlage hindeuten mit vielen Tiefs, die über das Land ziehen.
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November am Ende wieder nass - und dann?

Die letzten Novembertage rutschen wir dann wieder in eine nasse Phase. Es wird dabei kühl – die Temperaturen sollten im einstelligen Bereich hängen bleiben. Nasskalt also und damit typisches Novemberwetter.
Insgesamt ist das nasskalte Wetter ziemlich normal und dass wir über den Temperaturen des langjährigen Schnitts liegen, ist auch keine Überraschung mehr in diesen Zeiten. Und der Regen ist natürlich mega wichtig, da unsere Stauseen und das Grundwasser einen ordentlichen Schluck Wasser gebrauchen können – zumal der Dezember in der experimentellen Langfrist eine ganz andere Richtung einschlagen möchte.
Der Dezember bleibt im Bibbermodus

Blicken wir noch Richtung Winter und Weihnachten voraus: Der Dezember bleibt zunächst in der milden November-Spur. Aber je länger er dauert, umso trockener wird er – und kälter. Und zwar richtig kalt.
Seit mehreren Wochen hält sich unser eisiger Dezember-Trend wacker. Wenn das nur ansatzweise so kommt, dann werden wir Weihnachten 2023 alle für lange Zeit in Erinnerung behalten. Die Glühweinbudenbesitzer werden ihre Stände länger stehen lassen, weil sie am Boden festgefroren sind – mal überspitzt gesprochen. Die Temperaturen sind wirklich unterirdisch. Und zwar über eine Periode von locker 14 Tagen. Da ist also etwas in der Luft. Weihnachten 23 könnte klirrend kalt und klar werden. Wir sind gespannt und suchen schon mal die Nikolausmütze und die Handschuhe raus.
Vorsicht bei der Langfrist!
Langfristige Computerberechnungen sind nicht mit der normalen Wettervorhersage zu vergleichen und mit entsprechender Vorsicht zu genießen. Mit den Computertrends über zehn Tage im Voraus oder gar mit Blick auf ganze Monate oder Jahreszeiten hinaus, verlassen wir nämlich die klassischen Wetterprognosen und wechseln in den experimentellen Bereich. Das sind ursprünglich Hilfsmittel, die zum Beispiel für die Energiewirtschaft sehr wichtig sein können. Schlussendlich geht es hierbei um Trends oder Tendenzen und nicht um punkt- und tagesgenaue Vorhersagen.
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(osc)



