Wetterlexikon: Wolkenbildung

Was ist Wolkenbildung?

Wolken spielen in der Meteorologie eine wichtige Rolle. Anhand ihrer Ausgestaltung, Höhe und Bewegung lassen sich Tiefdruckzonen erkennen und Prognosen zu Niederschlägen und Unwettern treffen.

Zur Wolkenbildung kommt es durch Verdunstung. Warme Luft in Bodennähe und über Gewässern steigt nach oben. Mit dem Anstieg geht eine Abkühlung der Luft einher. Kalte Luft kann jedoch weniger Feuchtigkeit binden. Dadurch schlägt sich der Wasserdampf teilweise in Form winziger Tautropfen an atmosphärischen Schwebeteilchen nieder. Die wasserbenetzten Staubkörner steigen weiter auf und können abhängig von klimatischen Konditionen und Tropfengröße als Niederschlag herabfallen.

Wolkenbildung findet in unseren Breiten bis zu einer Höhe von 13 km statt. Auch Nebel ist meteorologisch betrachtet lediglich eine Wolke, die sich in Bodennähe befindet. Die als Schönwetterwolken bekannten Cumulus-Wolken bewegen sich in einer Höhe von unter 2 km.