Wetterlexikon: Verdunstung

Wetterlexikon: Verdunstung
Das Verdunsten spielt auch für die Regulierung unserer Körpertemperatur eine wichtige Rolle: Bei höheren Temperaturen bildet sich Schweiß. Dieser Schweiß verdunstet und der Körper kühlt wieder ab. © Getty Images/iStockphoto, Courtney Keating

Was ist eine Verdunstung?

Allgemein versteht man unter einer Verdunstung die Umwandlung eines flüssigen Stoffes in den gasförmigen Zustand. Im meteorologischen Bereich geht es hauptsächlich um die Verdunstung von Wasser.

Beispiele für das Verdunsten findet man in Natur und Technik

Es ist ein immerwährender Kreislauf: Wasser verdunstet von der Landesoberfläche oder aus dem Meer. Diese Flüssigkeit steigt auf in die Atmosphäre. Dadurch bilden sich Wolken. Werden diese zu schwer, regnen sie ab. So kommt ein Kreislauf zustande, der unter anderem eine der Voraussetzungen für die Existenz von Leben ist.

Das Prinzip der Verdunstung von Wasser wird bereits seit Jahrhunderten industriell genutzt, zum Beispiel zur Gewinnung von Salz aus Meerwasser. Da diese Methode zur Umwandlung einer Flüssigkeit in den gasförmigen Zustand sehr kostensparend ist, weil keine hohen Temperaturen gebraucht werden, wird die Verdunstung auch in der modernen Industrie genutzt, z. B. bei der Lithiumgewinnung.