Wetterlexikon: Windsack

Wetterlexikon: Windsack
Die meisten Windsäcke sind in leuchtend roten und weißen Ringen gefasst . © picture-alliance/ ZB, Jens Wolf

Was ist ein Windsack?

Ein Windsack ist ein einfaches Instrument zur Bestimmung von Windrichtung und -stärke. Ein Windsack ist ein spitz zulaufender, an beiden Enden offenen Schlauch aus Nylon-Gewebe. Er wird an einem Mast einige Meter über den Boden angebracht. Hierbei ist der Sack frei drehbar und wird vom Wind aufgeblasen. Das kleinere Ende des Windsacks zeigt in die Richtung, in die der Wind weht.

Ein Windsack gibt Auskunft über Seitenwinde auf Brücken

Der Windsack wird heute genutzt, um die Windrichtung und die ungefähre Windstärke zu ermitteln. Deswegen kommt der Windsack heute überall zum Einsatz, wo leicht interpretierbare Anzeigen nötig sind. Häufig werden Windsäcke an Brücken oder neben Straßen angebracht, damit sich Autofahrer auf eventuelle Seitenwinde gefasst machen können.

Die meisten Windsäcke sind in leuchtend roten und weißen Ringen gefasst und so deutlich erkennbar. Die Windstärke lässt sich an den Ringen ablesen: Für jeden aufgeblähten Ring sind etwa fünf Knoten Windstärke nötig.